Tipps und Erfahrungen mit dem Baden in H2-Wasser
Das Baden in klarem, hoch angereicherten H2-Wasser hat eine sehr belebende Wirkung, die man vor allem merkt, wenn man das Wasser wieder verlässt. Ich habe von Anfang an immer 30 Minuten in 40 °C warmen Wasser gebadet, was schon alleine wegen der hohen Temperatur, die den Kreiskauf stark belastet, nicht empfohlen werden sollte. Als begeisterter Sauna-Gänger weiß ich aber, was ich mir zumuten kann und ich habe immer meinen Puls kontrolliert, dass er unter 120 bleibt und hatte meine Frau in Rufweite, falls der Kreislauf beim Aufstehen doch in die Knie gehen sollte. Genau so bin ich das Heiß-Baden auch noch aus der Corona-Zeit gewohnt, wo ich jede Corona-Attacke im Anfangsstadium durch ein solches Heißbad mit direkt anschließendem intensives Nach-schwitzen eingemummelt im Bett abgewendet habe.
Eine Badedauer von 30 Minuten halte ich für immer noch ideal, aber die Temperatur sollte so gewählt werden, dass man auch ohne H2-Anreicherung gerne so lange im Wasser bleibt, ohne Kreislaufprobleme zu bekommen. Wegen der belebenden Wirkung von Wasserstoff ist es aber ratsam erst einmal mit 10 Minuten zu beginnen, das Wasser zu verlassen und der Reaktion nachspüren, wie es dem Körper bekommt, bevor man weiter badet oder auch erst das nächste Mal länger zu baden. Mit einem H2-Gehalt um die 1,0 ppm bewegt man sich ja schon im medizinisch wirksamen Bereich. Für jeden sehr deutlich wahrnehmbar ist die Wirkung bei einem H2-Gas-Gehalt von 2 bis 3 ppm, insbesondere wenn während dem Baden auch noch H2-Gas inhaliert wird!
Auch direkt vor dem Schlafen ist das Baden nicht zu empfehlen, weil es so wach kann, wie Kaffee, den man noch nicht gewohnt ist, und wenn man aus dem Wasser kommt, kann sich die Haut auch vorübergehend so anfühlen, als würde sie summen, was aber schnell wieder vergeht.
Badezusätze, Temperatur und Badedauer
Ich bade am liebsten bei einer Wassertemperatur von ca. 38 °C, und diese Temperatur liegt auch den meisten meiner Versuche zugrunde. In kühlerem Wasser ist zu erwarten, dass die maximale H2-Anreicherung minimal höher ist, und das H2-Gas auch etwas langsamer wieder aus dem Wasser entweicht. Sehr warme Bäder strengen natürlich den Kreislauf generell an und der molekulare Wasserstoff hat zusätzlich den Effekt, dass die Adern in der Wärme noch etwas mehr erweitern und das Herz dadurch noch mehr zu leisten hat. Aber das Blut fließt so auch noch leichter durch die allerfeinsten Haut-Kapillaren.
Als Badedauer wird in einer der Studien für das Baden bei 39 °C bereits bei 10 min Dauer als effektiv angegeben. Ich persönlich empfinde 30 min Badedauer als optimal. Innerhalb der 30 in sinkt der H2-Gehalt ohne weiteres "boosten" aber bereits deutlich ab, beispielsweise von 1,1 ppm auf 0,7 ppm, und nach 2 Stunden habe ich nur noch 0,1 ppm im Badewasser gemessen. Für Badewasser, das auf 3 ppm aufgeladen wurde, habe ich den Langzeitabfall des H2-Gehalts und der Badewasser-Temperatur in dem folgenden Diagramm wiedergegeben.
Bei sehr langem Baden, oder wenn mehrere Personen nacheinander H2-Wellness in der Wanne machen wollen, empfiehlt es sich also das Badewasser so alle 30 min nochmal wieder 5 - 10 Minuten lang mit H2-Gas zu "boosten", oder sogar auch während des Badens das Wasser weiter umzupumpen und weiter mit H2-Gas anzureichern. Das Umpumpen wärmt zugleich auch noch das Wasser etwas zufolge der in das Wasser eingetragene mechanische Energie, die im Wärme gewandelt wird.
Das Diagramm zeigt, wie schnell sich das Wasser in meiner Wanne abkühlt und wie schnell dabei der H2-Gehalt sinkt. Innerhalb der ersten 30 Minuten sinkt der H2-Gehalt vermutlich deshalb schneller, weil noch feinste mit dem Auge nicht sichtbare Bläschen an die Oberfläche kommen und ausgasen.

Alle H2-Messwerte in ppm wurden mit JEUDAO®-Messtropfen ermittelt und die Ergebnisse mit dem ermittelten Eichfaktor 0,76 multipliziert.
Badezusätze, wie Creme- oder Schaumbäder, die den pH-Wert des Wassers nicht stark verändern, stören in kleinen Mengen nicht. Allerdings bewirken sie, genauso wie die Zugabe von H2-Gas selbst auch, dass der Systemdruck deutlich absinkt, was den erreichten Gehalt an H2-Gas im Wasser stark reduzieren kann. Andererseits kühlt das Badewasser durch den feinen Schaumteppich als Oberflächen-Isolierung vielleicht etwas langsamer ab, und weil die beim "Boosten" entstehenden feinen Bläschen ja selbst H2-Gas enthalten, tritt auch noch H2-Gas aus dem Schaumteppich von oben in das Badewasser, wenn der Gehalt an H2-Gas im Wasser noch unter 1,1 ppm liegt. Wird dagegen Wasser mit einem Gehalt von 3,4 ppm unter Zugabe vom Seife oder Schaumbad weiter geboostet, so sinkt der H2-Gehalt je nach H2-Gas-Zugabe sofort auf 2,1 ppm oder sogar nur 1,1 ppm. Man sollte den Zusatz also generell auf die Eignung hin testen und am besten zunächst mindestens 20 Minuten in klarem Wasser ohne Zusätze baden. Falls der Zusatz das H2-Gas aus dem Wasser treiben sollte, konnte es dann davor schon eine ausreichende Zeit lang auf die Haut einwirken.
Die Zugabe von ph-neutralem Badeschaum erzeugt einen Teppich feiner H2-Bläschen an der Oberfläche, scheinbar ohne den H2-Gehalt nennenswert zu beeinflussen. Badesalze scheinen dagegen den H2-Gehalt deutlich zu verringern. Der feine H2-Schaum lässt sich auch noch als Schönheits-Maske auf das Gesicht auftragen. (habe bisher nur Balea Crembad Milch & Honig vom Drogerie-Markt getestet).
Ohne Schaum kann man aber auch gut das Wasser über die geschlossenen Augen oder Lippen fließen lassen, indem man den Kopf ganz nach hinten oder vorne kippt. (Bei Augen-Entzündungen oder Herpes z.B.)
Ein Basensalz, das ebenso wie das H2-Badewasser die "Entsäuerung" des Körpers fördern soll, reduziert dagegen offenbar den H2-Gehalt im Wasser stark. Nach Zugabe von 1 gehäuften Esslöffel Basensalz auf 100 Liter Wasser, wodurch der pH-Wert des Wassers auf bis zu 9,5 erhöht werden soll, ist H2-Gehalt im Wasser meiner Messung nach innerhalb von 10 Min. von 1,0 ppm auf 0,7 ppm gesunken. Bei einem Bad mit 2.3 ppm H2-Gehalt zu Beginn, sank der Wert nach 30 Minuten sogar auf nur noch 0,4 ppm! Es ist allerdings auch möglich, dass dieser deutliche Abfall des Messwertes auch eine Reaktion der Messtropfen auf die zusätzlich im Wasser gelösten Stoffe ist, und der reale H2-Gehalt vielleicht sogar unverändert blieb.
Also, wenn Badezusätze verwendet werden sollen, kann es ratsam sein, diese erst nach ca. 20 Minuten mit ins Wasser zu mischen, um wenigstens anfangs noch etwas von der hohen Wasserstoff-Konzentration zu haben.
Diese Badezusätze hatte ich in ihrer Auswirkung auf den H2-Gehalt getestet: Balea Cremebad und Weleckes basisches Badesalz.
Das Badesalz besteht aus Backpulver (NaHCO3), Wasch-Soda (Na2CO3), Meer-Salz (NaCl), Speise-Salz (NaCl) und Kreide (CaCO3), mit esoterischen Spuren von unlöslichen Halbedelsteinen.
(gemäß Angaben s.o. auf der Packung; "sonderbarerweise" nur auf Englisch, und ja: Waschpulver und Salz sind vegan
)
Meine persönliche "H2-Therapie"
Mittlerweile bade ich auch bei laufender Pumpe, um das erreichte Maximum von mittlerweile über 3 ppm nach 30 Minuten aufrecht zu halten und für mich ist 38 °C die richtige Temperatur, also sehr warm. Das ist sehr anstrengend und ich muss danach sehr langsam aus der Wanne und dann schnell zum Liegen kommen und so lange liegen bleiben, bis der Puls sich wieder beruhigt hat (bin auch schon fast 70 Jahre alt).
Ich verwende einen Inhalator, der 2 mal 300 ml/min an H2-Gas, und 300 ml/min O2-Gas liefert. Zunächst lade das Wasser vor dem Baden ca. 30 Minuten mit 600 ml/min H2-Gas auf, und beim Baden läuft die Umwälzpumpe mit 300 ml/min H2-Gas weiter, wodurch auch das Wasser beim Baden warm bleibt. Die restlichen 300 ml/min H2 und 300 ml/min O2 atme ich zusammen über eine Nasenbrille beim Baden ein. Dabei atme ich sehr langsame ein, was durch den zusätzlichen Sauerstoff in der Atemluft leicht fällt, und sehr schnell wieder aus. Durch das langsame Einatmen wird auch die zugeführte Atemluft maximal mit H2-Gas angereichert und mein ganzer Körper sollte so beim Baden mit H2-Gas gesättigt werden.
Mit dieser sehr hohen Dosierung von molekularem Wasserstoff im Körper habe ich gute Erfahrungen gemacht und konnte keine nachteiligen Nebenwirkungen feststellen. Durch die hohe H2-Dosierung im Wasser heilt jetzt auch endlich ein juckendes Ekzem am Fuß ab, bei dem seit 17 Jahren alle Therapien und Salben keine Besserung bewirken konnten. (Natürlich kann das Abheilen noch andere Ursachen haben, aber es ist für mich zumindest ein starkes Indiz, für einen positiven Effekt des H2-Badens.)
Weil es auch meinen Augen guttut, kippe ich den Kopf längere Zeit so weit nach hinten, dass die Augen unter Wasser sind, und die Nase natürlich noch über Wasser bleibt. Auch da erst mal vorsichtig beginnen, da so auch der H2-Gehalt im Kopfbereich schneller ansteigen kann. Meine Frau hatte anfangs mal leichte Kopfschmerzen davon bekommen. Ähnlich könnte man auch die Mundpartie im Fall von Herpes untertauchen, womit ich als Testobjekt aber glücklicherweise nicht dienen kann.
Eine weitere Möglichkeit ist noch auf dem Wannenrand sitzen zu bleiben und das Wasser als Fußbad weiterzunutzen, was auch dem Kreislauf als Übergang zum Stehen und Abtrocknen guttut, oder auch bei Fußpilz oder Hautproblemen an den Füßen nur ein Fußbad in einer größeren Waschwanne zu nehmen. Mit kleinerer Wassermenge geht natürlich auch die Anreicherung mit der Pumpe sehr viel schneller und das Wasser muss nicht einmal warm sein.
Als "schwäbische" Familie sind wir inzwischen dazu übergegangen, so wie in Japan üblich, erst zu Duschen und dann nacheinander das klare, saubere H2-Badewasser zu nutzen, so wie beim Besuch einer Mineraltherme. Und ohne Badezusätze im Wasser kann man mit dem H2-Wasser noch den Garten gießen, was den Boden-Organismen sicher auch guttut ... und das Wasser-Sparen ist ja auch in wärmeren Regionen jetzt schon im Sommer angesagt. Dazu nutze ich an der großen "Bade-Maschine" den 20 m langen Schlauch in dem automatischen Aufroller ;-)

