Geräte zur H₂-Anreicherung von Badewasser
Die Anreicherung von sehr warmem, drucklosem Wasser mit H2-Gas in der offenen Badewanne ist nicht so einfach.
Entsprechend gelingt den meisten käuflichen Geräten auch nur eine Anreicherung des Badewassers mit Wasserstoff, weit unterhalb der Sättigungsgrenze.
Geräte, die in die Badewanne gelegt werden und dort H₂-Bläschen erzeugen, können in 38 °C warmem Wasser generell keinen H₂-Gehalt über 1,4 ppm erzeugen, in der Realität erreichen sie zumeist aber nicht einmal 0,3 ppm. Das liegt vor allem an der hohen Temperatur, der großen Wassermenge und der großen freien Wasseroberfläche, die auch bereits gelöstes Gas schnell wieder aus dem Wasser entweichen lässt.
Bisher habe ich selbst noch keine käuflichen Geräte zur Herstellung von H2-Badewasser getestet, da gute Geräte sehr teuer sind.
Aber ich habe einen Testbericht von dem "H2Life Hydrotherapy Generator for baths" gefunden, der gut gemacht und plausibel erscheint.
Für meine eigenen Gerätetests verwende ich ein speziell auf Badewasser abgestimmtes Prüfverfahren mit den "blauen Tropfen".
In dem folgenden Diagramm habe ich das Ergebnis dieses Testberichtes, extrapoliert auf 200 Liter Badewasser, einmal als grüne Linie eingetragen und den meinen einfachsten Anreicherungsgeräten als rote Linien gegenübergestellt.
Demnach entspricht die Anreicherungsleistung des Gerätes von "H2Life" dem primitivsten meiner Geräte, bestehend nur aus einer Pumpe und einem üblichen Bier-Zapfhahn!
Der zusätzliche Turbulenz-Gasmischer auf der Druckseite der Pumpe (hier mit 7 oder 11 Düsen ausgestattet) bewirkt dann den "Quantensprung" weit über die Sättigungsgrenze.
