Nutzen von H2-Inhalatoren
Eine weniger genutzte Methode seinem Körper molekularen Wasserstoff in Form von H2-Gas zuzuführen ist das Inhalieren von Wasserstoff-Gas. Das H2-Gas wird dann über eine sogenannte "Nasen-Brille" dem durch die Nase eingeatmeten Luftstrom beigemischt. So wie der Sauerstoff gelangt es dann über die Lungenbläschen ins Blut und wird zunächst zum Herzen und dann theoretisch in den ganzen Körper weitertransportiert. Da das H2-Gas jedoch so extrem leicht durch alle Körpergewebe diffundiert, tritt es auch recht schnell wieder aus den Blutgefäßen aus. Die Wirkung von H2-Gas im Körper wird also im Rachen-Lungen-Raum am größten sein und bestimmt nicht bis in den großen Zeh reichen.
Die positive Wirkung von durch die Nase inhaliertem H2-Gas wird also vorwiegend bei Entzündungen im Atemtrakt zu bemerken sein. Allerdings wird das H2-Gas aus dem Inhalator durch die zusätzlich eingeatmete Luft sehr stark verdünnt, dass nur große Mengen an zugeführtem H2-Gas auch noch in den Arterien nachweisbar, und vermutlich wirksam sind. Daher sind Aufsätze für H2-Booster-Flaschen zum Inhalieren von H2-Gas sicher völlig unzureichend (bzw. wenn überhaupt, dann nur homöopathisch wirksam). Bei einem Atemvolumen von 5000 bis 10000 ml/min sind die 1,5 ml/min an H2-Gas aus einer Booster-Flasche eine Konzentration von nur ca. 0,2 Promille! Bei einem Inhalator der 300 ml/min an H2-Gas liefert werden der Atemluft immerhin schon 3 % bis 6 % H2-Gas beigemischt.
Eine andere Möglichkeit der Aufnahme von H2-Gas besteht über die Augen und die Ohren, was sich positiv auf Entzündungserscheinungen im Kopfbereich auswirken sollte, da hier keine Atemluft beigemischt werden muss genügen auch schon sehr kleine H2-Gasmengen, wenn das H2-Gas die zuvor vorhandene Luft verdrängen kann. Auch ist es möglich H2-Gas über die Haut zu "inhalieren", wenn ein Körper-Bereich in einen "H2-Gasbeutel". Dazu schreibe ich hier etwas.
Tipps:
- Inhalatoren am besten immer nur mit doppelt-destilliertem (Laborwasser) füllen. Zwar erlauben manche Hersteller sogar die Verwendung von Leitungswasser, falls das Gerät auch Vorkehrungen zum Entmineralisieren des Wassers enthält, aber die Verwendung von "Laborwasser" kann die Lebensdauer der teuren Geräte verlängern.
- Inhalatoren brauchen sehr viel Strom und werden mit der Nutzungsdauer immer schwächer. Daher sollten Inhalatoren nicht unnötig lange laufen. 20 bis 30 Minuten lang zu inhalieren ist vermutlich ausreichend wirksam. Also besser öfter als einmal sehr lange Inhalieren.
- Das meiste H2-Gas kann von der Lungen beim Atmen aufgenommen werden, wenn das Einatmen möglichst langsam durch die Nase erfolgt, und das Ausatmen schnell und möglichst vollständig durch den Mund geschieht. Das geht am besten, wenn man sehr entspannt ist und der Ruhe-Atem natürlicherweise schon langsam ist (z.B. im Liegen)
- Bei Inhalatoren mit getrennten Ausgängen von H2-Gas (Wasserstoff) und O2-Gas (Sauerstoff) besteht auch die Möglichkeit beider Gase zusammengeführt zu inhalieren. Das hat den Vorteil, dass es dann möglich ist, noch deutlich langsamer einzuatmen, ohne in Atemnot zu gelangen, und ich finde das auch energetisierender. Aber dann ist Vorsicht geboten! Im Schlauch durch den beide Gase dann vermischt gemeinsam fließen befindet sich dann ein Hoch-explosives Gemisch (Knallgas genannt). Wird das Gasgemisch eingeatmet, verdünnt sich das explosive Gemisch allerdings wieder mit der weiteren Atemluft, das Gas-Luft-Gemisch bleibt aber ggf. je nach Konzentration auch in den Atemwegen immer noch entzündlich. Etwas sicherer in der Handhabung beim Inhalieren von H2 und O2 gemeinsam sind Nasenbrillen, die beide Gase getrennt in die beiden Nasenlöcher führen.
Mit meiner Methode der "Ventilflaschen" kann ein Inhalator auch mit wenig Aufwand dazu genutzt werden, sehr hochwertiges H2-Wasser ganz ohne H2-Booster-Flasche an der Hauswasserleitung kistenweise in Flaschen abzufüllen!