Einschätzen der Qualität von H2-Badewasser
Beim Baden in wasserstoffreichem Badewasser sollen im Wasser gelöste H2-Gasmoleküle durch die Haut in den Körper diffundieren. H2-Gasbläschen die noch für das Auge sichtbar sind, oder das Badewasser milchig erscheinen lassen, sind zwar vielleicht hübsch anzuschauen, aber sie gelangen nicht durch die Haut in den Körper.
Und selbst wenn neben den sichtbaren H2-Gasbläschen auch noch gelöster Wasserstoff im Badewasser vorhanden ist, liegt der Gehalt an gelöstem H2-Gas dann immer deutlich, oder sogar weit unterhalb der Sättigungsgrenze für H2-Gas im Badewasser (1,4 ppm bei 38 °C).
Hochwertiges H2-Badewasser das mit H2-Gas übersättigt ist muss für das Auge immer absolut klar und blasenfrei sein!
Ob, und wie stark klares Badewasser mit H2-Gas übersättigt ist erkennt man daran, dass sofort ein H2-Gasnebel in Erscheinung tritt, wenn ein scharfer Wasserstrahl unter Wasser in übersättigtes H2-Badewasser eingeleitet wird. Eine derartige, turbulente Störung hat auf das H2-Badewasser denselben Effekt, wie das Schütteln einer bereits geöffneten Sprudelflasche, was das gelöste CO2-Gas sofort schlagartig als Blasen ausfallen lässt.
Damit ist auch klar, dass es keinen aktiven Whirlpool mit H2-Badewasser geben kann!
Blasen im H2-Badewasser bedeuten, dass das Wasser gerade ganz offensichtlich massiv H2-Gas an die Atmosphäre abgibt. Qualitativ hochwertiges, übersättigtes H2-Wasser wird dabei sehr schnell zu "nur" gesättigtem H2-Wasser, wenn es mit H2-Gas durch-sprudelt wird. Wird es aber mit Luft durch-sprudelt, entweicht sehr schnell aller Wasserstoff aus dem Wasser!
Hier ist ein Video das zeigt was passiert, wenn in hochwertiges, übersättigtes H2-Badewasser scharfe Wasserstrahlen aus einem Duschkopf eingeleitet werden. (Die Gas-Bläschen in dem Video kommen nicht aus dem Duschkopf!)