Inhalieren von H₂‑Gas und von O₂‑Gas durch die Nase
Ein Inhalator ist im Grunde ein Erzeuger von Wasserstoffgas, wie er auch in chemischen Laboren Verwendung findet, basierend auf einer Brennstoffzelle. Die Geräte erzeugen sowohl reinen Wasserstoff als auch reinen Sauerstoff, weshalb sie in der Corona-Zeit in China hilfsweise auch zur Unterstützung der Atmung eingesetzt wurden. Das förderte die Entwicklung von Kleingeräten für die private Anwendung stark.
Nicht zu empfehlen sind elektrolytische Geräte, die Wasserstoff und Sauerstoff nicht getrennt ausgeben, sondern als hoch-explosive Mischung von H₂ und O₂ im Volumenverhältnis 2:1, die auch als Knallgas oder Brown-Gas bezeichnet wird. Die Sauerstoffkonzentration in der Atemluft zu erhöhen, kann bei schweren Lungen-Defekten medizinisch sinnvoll oder notwendig sein. Für gesunde Menschen spielt ein Beimischen von Sauerstoff mit bis zu 1 Liter je Minute vermutlich gar keine Rolle, da dadurch nicht auch unbedingt mehr Sauerstoff ins Blut gelangt.
Hier ist eine
sehr detaillierte englische Beschreibung von Methoden und Gerätetypen zum Inhalieren im Internet zu finden.
Beim Inhalieren von H2-Gas gelangt beim Atmen zusätzlich Wasserstoff in die Lunge und die Blutbahn, wodurch sich das H2-Gas schnell in allen gut durchbluteten Geweben verteilt. Das folgende Diagramm zeigt den H2-Gas-Anstieg beim Inhalieren von Luft, die mit 4 % H2-Gas angereichert wurde.
Gemessen wurde der H₂‑Gehalt: in Rot in den Arterien, in Blau in den Venen und in Grün der aus der Haut am Fuß wieder austretende H₂‑Gehalt als Gehalt in der direkten Umgebungsluft.

Aus:
"Hydrogen (H2) treatment for acute erythymatous skin diseases. A report of 4 patients with safety data and a non-controlled feasibility study with H₂ concentration measurement on two volunteers", National Library of Medicine
Wie aus den Kurven ersichtlich, wird nach ca. 15 Min. der höchste Wert von H₂‑Gas im Blut erreicht, der auch nach der Inhalation schnell wieder sinkt. In der Haut (grün) kommt der Effekt sehr viel später, verzögert und schwächer an.
Daher ist es bei Hautirritationen und Hautentzündungen viel effektiver, über die Haut zu "inhalieren" (s.u.).
Meine Empfehlung ist daher, mindestens 30 Minuten lang zu inhalieren, damit das H₂‑Gas überhaupt alle Bereiche im Körper erreichen kann. Üblich sind Inhalatoren, die einen H₂‑Gasstrom von 300 ml/min (je Person) abgeben können. Ich kenne keine Studien mit Aussagen darüber, welche Dosis genügt, um die volle gesundheitliche Wirkung zu entfalten. Solange der Sauerstoffgehalt der Atemluft noch ausreicht, gibt es vermutlich keine Überdosis an H₂‑Gas in der Atemluft, denn Kampftaucher im Zweiten Weltkrieg tauchten auch stundenlang mit einem Gasgemisch mit Wasserstoff anstelle von Helium, das nicht verfügbar war, ohne Nebenwirkungen zu spüren.
In einem Selbstversuch habe ich einmal über die Dauer von 8 Stunden 600 ml/min an H2-Gas über eine Nasenbrille inhaliert, um einmal eine deutliche Wirkung zu spüren. Die Wirkung war dann, dass ich mich nach den 8 Stunden körperlich sehr leicht und psychisch heiter-euphorisch berauscht gefühlt habe. Aber leider war diese schöne und eindeutige Wirkung bereits nach 5 Minuten ohne H2-Gas-Zufuhr wieder vollständig verschwunden. Vielleicht ist es also auch ein leichtes Antidepressiva?
Ich gehe davon aus, dass das Inhalieren von H2-Gas genauso wie das Trinken von H2-Wasser für eine bessere Durchblutung der feinsten Blutgefäße sorgt und besonders Entzündungen in und nahe der Lunge entgegenwirkt.
H2-Gas für die Augen und die Ohren
Es gibt auch eine Brille, mit der das H₂‑Gas über die Augen und die Ohren in den Körper gebracht werden kann. Dazu setzt man sich eine dicht am Kopf abschließende Brille auf, die mit H2-Gas geflutet wird, und steckt sich zusätzlich dicht abschließende Stöpsel in die Ohren, durch die H2‑Gas in den Gehörgang gedrückt wird. Dafür wird ein Inhalator benötigt, der selbst auch etwas Druck erzeugen kann. Durch die Druckausgleichskanäle im Kopf (die Eustachischen Röhren) werden dann die Nebenhöhlen gezielt mit H₂‑Gas durchspült, wenn diese nicht verstopft sind.
Für die Brille wird jedoch ein Inhalator benötigt, der selbst auch etwas Druck erzeugen kann.
Das ganze Set wird zur Entspannung und "Wellness" verkauft, weshalb die Brille auch noch verdunkelt und verspiegelt ist. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, denn die Brille drückt im Gesicht und auf der Nase und die Stöpsel drücken in den Ohren. Und während man den leichten Überdruck im Ohr sehr bald nicht mehr wahrnimmt, stören die Ohrstöpsel dauerhaft und die stramme Brille hinterlässt Spuren auf der Haut. Gerade während ich das schreibe, habe ich die Brille auf, und die Tönung stört auch bei der Arbeit am Bildschirm. Die Brille ist vermutlich der typischen chinesischen Gesichtsform angepasst, und daher für mich zu klein und mit zu kurzen Gummis versehen, die am Kopf zu sehr spannen.


Bild 1: Die "Wellness"-Brille in Betrieb
Bild 2: Nach knapp einer Stunde am Kopf schmerzt die Brille und hinterlässt Druckstellen auf Stirn und Nase
Diese Inhalationsbrille macht Sinn, wenn die Augen, Ohren oder die Nebenhöhlen entzündet sind. Als meine Augen durch das zu lange Tragen von Kontaktlisen gereizt und leicht entzündet waren, ließen die Schmerzen durch das Inhalieren über Augen und Ohren eindeutig nach. Da habe ich mit 1000 ml/min H2-Gas "inhaliert" und dabei gespürt wie das kühlere H2-Gas durch die TränenKanäle in den Nasen-Rachen-Raum geflossen ist. Eine der besten Eigenschaften von H₂‑Gas im Körper ist ja gerade das Lindern von Entzündungserscheinungen.
Die Brille hat für mich aber nichts für Wellness zu tun, denn sie kneift mich heftig an der Stirn und über der Nase. Auch verstehe nicht wozu die verspiegelte Tönung gut sein soll, denn so kann man sie nicht bei der Arbeit am PC nutzen.
Es ist auch möglich, mit den abdichtenden Ohrstöpseln auch nur über die Ohren zu inhalieren. Das habe ich mit 100, 200 und 300 ml/min an H₂‑Gas erprobt. Je nach Gasmenge spürt man im Ohr einen leichten Druck, wie beim Gasdruckausgleich beim Fliegen oder auf hohen Pass-Straßen. Das H₂‑Gas strömt dann über die feinen Luftdruck-Ausgleichskanäle vom Ohr in den Mund-Nasen-Raum.
Eine Studie weist auch auf die schützende Wirkung hin, wenn H2-Gas unmittelbar nach einer Lärmschädigung eine Stunde lang inhaliert wird. Dabei sollte das Inhalieren über die Ohren besonders am effektivsten sein, da so die Cochlea im Innenohr besonders schnell mit H₂‑Gas gesättigt werden kann.
Inhalieren von Wasserstoff über die Haut
Unsere Haut atmet auch und bringt Sauerstoff ins Blut. Wasserstoff kann sie noch viel leichter "einatmen".
Das ist eine Anwendungsmöglichkeit der Inhalatoren, die nicht so bekannt ist. Ich habe sie mir für meinen entzündeten Fuß ausgedacht, nachdem ich gelesen hatte, dass man früher auch die Abheilung von "offenen Beinen" mit H₂‑Gas unterstützt hat, indem man die Beine in einen Plastiksack gesteckt, und darin eine H₂‑Atmosphäre aufgebaut hat. Da H₂‑Gas ja entzündungshemmend wirkt und mit mehr H₂‑Gas im Blut auch die feinen Kapillaren besser durchblutet werden sollen, erscheint mir diese Anwendung sinnvoll, auch wenn das jetzt nicht (mehr) Stand der Schulmedizin ist.
Das geht auch ganz einfach:
Fuß in einen Plastikbeutel stecken und Beutel oben möglichst faltenfrei mit einer Überschlagsfalte anlegen, oben mit einem Gummiband (das nicht zu stramm ist) abdichten, den Auslass-Schlauch des Inhalators in den Beutel stecken, Luft nach oben aus dem Beutel drücken, dann den Beutel wieder mit H2-Gas aus dem Inhalator "aufblasen" und so lange wie es angenehm ist am Fuß belassen. Der Inhalator muss nicht durchgehend laufen, nur gelegentlich mal 5 Minuten anschalten. Wenn der Fuß schwitzt, helfen Strümpfe oder Socken, die das H₂‑Gas ja nicht behindern. Der obere Abschluss ist natürlich ohne Socken dichter.



Hier gibt es edlere Beutel, um die Arme oder Beine H2-Gas inhalieren zu lassen
Das brachte mich dann auch auf die Idee, dass es bei Haut-Angelegenheiten allgemein oder einfach zu gesundheitlicher Wellness auch hilfreich sein könnte, in H2-Wasser zu baden! (hier beschreibe ich Geräte, um H₂‑Badewasser zu erzeugen)
Als ich mal Versuche mit MMS gemacht habe (also der Erzeugung von Chlordioxid-Gas im Körper), wurde mir von dem "Zeug" immer wieder zu unvorhersehbaren Zeiten und unter unvorhersehbaren Bedingungen "kotzübel". Am heftigsten, als ich mal einen Espresso getrunken hatte. In MMS baden, hat da deutlich besser und ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Inhalieren von Wasserstoff "unter Wasser"
So könnte man das Baden in H2-Badewasser nennen, denn auch unsere Haut "atmet".
Die Versuche mit dem Beutel am Fuß brachten mich dann auch auf die Idee, dass es allgemein bei Haut-Angelegenheiten, oder einfach für die gesundheitliche Wellness hilfreich sein könnte, in H2-Wasser zu baden!
Als ich mal Versuche mit MMS gemacht habe (also der Erzeugung von Chlordioxid-Gas im Körper), wurde mir von dem "Zeug" immer wieder mal zu unvorhersehbaren Zeiten und unter unvorhersehbaren Bedingungen "kotzübel". Am heftigsten, als ich mal einen Espresso 2 Stunden nach MMS-Einnahme getrunken hatte. In MMS‑haltigem Wasser baden, hatte da deutlich besser und ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Bisher gibt es nur wenige und sehr teure Geräte zu kaufen, die das Wasser bis nahe an die Sättigungsgrenze anreichern können. Viele der angebotenen Geräte erreichen nur eine Anreicherung von unter 1 ppm oder erreichen überhaupt keinen realistisch messbaren H₂‑Gehalt. Hier eine Übersicht dazu.
