Anreichern von Wasser mit Wasserstoff in der Praxis

Sinn, Grundlagen, Testen käuflicher H2-Geräte  -  alternative Bauanleitungen für günstigere Alternativen

Baden in H2-Wasser

 Das Herstellen großer Mengen an warmem H2-Wasser zum Baden ist nicht so leicht möglich. Es erfordert große Geräte und einen hohen Energieaufwand. Recht einfach dagegen ist ein Fußbad in hoch angereichertem kaltem H2-Wasser möglich. Die dazu erforderliche Wassermenge mit Raumtemperatur kann mit recht einfachen Mitteln nach meiner Methode der "Ventilflaschen" auf Vorrat hergestellt werden.

Tipps für ein Fußbad:

  • 5 bis 10 Liter hochwertiges H2-Wasser, eine Fußbad-Wanne und eine Kunststoff-Wärmflasche vorbereiten
  • Die Wärmflasche in die Fußbad-Wanne legen und die gewünschte Menge H2-Wasser so sanft in die Wanne gießen, dass möglich wenig H2-Gas in Blasenform entweicht
  • Füße auf die Wärmflasche im Badewasser stellen und das Bad 20 bis 30 Minuten lang genießen!

Tipps für ein Vollbad:

  • Für eine Sitz-Badewanne wird weniger H2-Wasser benötigt, um den Körper weitgehend eintauchen zu können. Die Wasser-Füllung einer Liege-Badewanne beträgt dagegen schon 200 bis 250 Liter Wasser.
  • Für ein warmes Vollbad empfiehlt sich eine Wassertemperatur von 38 °C, da das Wasser im Verlauf des Badens ggf. noch auskühlt. Auch öffnen sich die Hautporen in wärmerem Wasser stärker.
  • Es ist sinnvoll sich vor dem Baden gründlich mit Seife zu waschen oder zu duschen, und im H2-Wasser-Bad (zunächst) keine Badezusätze zu verwenden. Basische Badesalze etwa treiben sofort das meiste H2-Gas wieder aus dem Wasser. PH-neutrales (Baby-)Schaumbad kann zugegeben werden, aber auch vorzugsweise erst, nachdem das H-Wasser 10 bis 20 Minuten Zeit hatte unbeeinflusst zu wirken.
  • Baden in sehr warmem Wasser für mehr als 10 Minuten ist anstrengend für das Herz-Kreislauf-System und man sollte sich gut kennen und wissen welche Badedauer man sich zutrauen kann. Das H2-Gas fördert die Durchblutung noch zusätzlich zum warmen Wasser, und die Körperoberfläche bleibt auch nach dem Baden wärmer  (und der Körper kühlt so auch nach dem Bad ggf. schneller aus)
  • Ich empfehle bei den ersten langen Badeversuchen jemanden in Rufweite zu haben, der einem bei Kreislauf-Schwierigkeiten aus der Badewanne auf eine Liege begleitet. Ein 30 Minuten Bad in 38 °C warmem H2-Wasser entspricht in der Kreislaufbelastung in etwa einem 15-minütigen, Aufguss in der 90 °C Sauna.
  • positive medizinische Wirkungen wurden bereits für ein H2-Bad von 10-Minuten nachgewiesen. Ich bade gerne 30 Minuten lang.
  • H2-Bäder scheinen die Finger- und Fußnägel stärker zu erweichen als gewöhnliche Bäder. Maniküre oder Pediküre direkt nach dem Baden ist also eine gute Idee (insbesondere bei Fußpilz)
  • Besonders effektiv ist das Baden in deutlich übersättigtem H2-Wasser, also bei einem H2-Gehalt von über 2 ppm. Und noch effektiver ist es beim Baden noch zusätzlich H2-Gas zu inhalieren, denn wen der Körper in Übersättigtem H2-Wasser liegt, kann kein H2-Gas mehr unter Wasser aus dem Körper entweichen. Auf diese Weise sollte sogar die vollständige Sättigung aller Körpergewebe mit H2-Gas möglich sein.