Geräte zur H2-Anreicherung von Badewasser
Die H2-Haube
Zunächst habe ich die Methode des "Einwirbelns" von H2-Gas aus einem schwachen Inhalator, die ich am Wasserhahn bereits getestet hatte, auf die Dusche an der Badewanne angewendet. Das Badewasser wird dazu beim Füllen der Badewanne durch eine H₂‑Atmosphäre unter einer schwimmenden Haube in die Badewanne gesprüht. Das ist die kostengünstigste Methode zur Herstellung von H₂‑Badewasser, falls ein H₂‑Inhalator bereits vorhanden ist.
Mit dieser simplen Gerätschaft nach dem "Willand-Prinzip" bestehend aus einem Duschkopf, einem Kunststoff-Blumentopf und einem Fahrradschlauch, kann schon ein H₂-Gehalt von 0,3 ppm im warmen Badewasser erreicht werden, während bis zu 2000,– EUR teure Geräte, die H₂‑Gas während des Badens ins Wasser sprudeln lassen, in der Regel nur 0,1 ppm erreichen.
Es gibt ![]()
eine Studie, die angibt, dass es regelmäßig, 10 Minuten in einem sehr warmen Wasser mit 0,3 ppm zu baden, für kosmetische Effekte ausreichen soll. Hautflecken und Fältchen sollen weniger auffällig werden und der Hauttonus soll sich dadurch deutlich verbessern.
(Diese Versuche habe ich bisher dazu gemacht)
Obgleich der erreichte H₂‑Gehalt im Badewasser von 0,3–0,4 ppm schon ein Erfolg war, hatte ich mir nach den Vorerfahrungen mit dem Wirbler doch noch einen etwas höheren H₂‑Gehalt erhofft. Deshalb versuchte ich als Nächstes, den Wasserdruck in der Zuleitung mit einer Pumpe zu der H₂‑Haube zu erhöhen, was aber leider nichts brachte, ebenso wenig wie der Versuch, das H₂‑Gas nicht einfach nur in die Haube einzuleiten, sondern bereits am Wasserhahn in den Druckschlauch zur Haube einzuleiten.
Mixen von H₂‑Gas mit Badewasser in einer Umwälzpumpe
Als Nächstes hatte ich die Idee, das Badewasser im Kreis zu pumpen, um es nicht nur in einem Schritt beim Einlassen mit H₂‑Gas anzureichern, sondern in das bereits angereicherte Wasser weiteres H₂‑Gas einzubringen. Der Trick bei der Methode ist, dass ich das drucklos aus dem Inhalator strömende H₂‑Gas von einer schnell drehenden Kreiselpumpe mit dem Wasser ansaugen lasse, damit es gleich in der Pumpe ins Wasser gemixt wird. Dadurch entstehen feinere Bläschen, die anschließend noch im Druckschlauch kurzzeitig einem hohen Druck von 3–5 bar ausgesetzt werden, wodurch sich mehr Gas als unter atmosphärischem Druck löst, und dieses ggf. bereits übersättigte H2-Wasser dann noch feiner unter Wasser durch Wirbeldüsen "zerstäubt" wird.
Das funktioniert ganz fantastisch! Dieses Verfahren habe ich inzwischen weiter optimiert und zum Patent angemeldet.
(Diese Versuche habe ich bisher dazu gemacht)
Zunächst hatte ich zwischen der Druckpumpe und der Wirbeldusche unter Wasser noch einen 20 m langen Gartenschlauch angeschlossen, mit der Idee, dass dann die feinen H₂‑Bläschen während des Fließens durch den langen Druckschlauch mehr Zeit haben, in Lösung zu gehen, aber da war der Aufwand zunächst größer als der Nutzeffekt. Auch so konnte ich die H₂‑Sättigung von 0,9 ppm des 200 Liter 40 °C warmen Wassers schon nach 20 Minuten Pumpen erreichen!
Mit diesem Verfahren ist es auch zu Hause recht einfach möglich, eine H₂‑Wasserqualität in der Badewanne zu erreichen, die medizinischen ![]()
Bädern zur Linderung oder Heilung von Hautkrankheiten wie der Schuppenflechte entspricht. Die Geräte-Kosten für diese simple Lösung bleiben inklusive dem erforderlichen H2-Inhalator deutlich unter 2000 EUR, im Gegensatz zu einer
"professionellen" H2-Badewanne, die 10-mal so teuer ist.
Dieses Prinzip funktioniert ganz fantastisch! Erweiterte und optimierte Verfahren habe ich inzwischen zum Patent angemeldet.
Mein H2-Bade-Monster
Um auf dem Gebiet weiter forschen und entwickeln zu können, habe ich die starke Umwälzpumpe noch mit einer teuren elektronischen Regelung versehen, die es erlaubt, den erzeugten Druck beliebig vorzugeben. Damit ist es mir möglich, nicht nur die eingesaugte H₂‑Gasmenge zu variieren, sondern auch unterschiedliche Ausströmer bei unterschiedlichen Drücken zu testen. Mein Ziel ist es, mit möglichst geringen Geräte-Kosten eine unverändert hohe Effektivität zu erreichen, um dieses "heilsame Baden" möglichst für alle erschwinglich zu machen, die unter Hautproblemen leiden.
(Hier beschreibe ich mein Bade-Monster)
Suche nach der besten Kombination von Pumpenleistung und Ausströmer
Das Bade-Monster hatte ich gebaut, um die unterschiedlichsten Ausströmer in der Badewanne testen und vergleichen zu können. Da jeder Ausströmer der Pumpe einen anderen Strömungswiderstand entgegenstellt, ist auch der dadurch entstehende Druck in der Zuleitung zum Ausströmer verschieden. Die Idee war, mit einer elektronischen Druckregelung der Pumpe alle Ausströmer mit demselben Druck von 4 bar zu betreiben, um so den wirkungsvollsten Ausströmer zu finden.
Die Idee hatte aber einen Denkfehler: Die Regelung ändert natürlich auch die Drehgeschwindigkeit der Pumpe und damit die Intensität, mit der das Gas eingemixt wird!
Ein wirkungsvoller Ausströmer, der weniger Wasser durchlässt, erzeugt so eine schlechtere Wasserqualität mit einer großen, gedrosselten Pumpe im Vergleich zu einer kleineren Pumpe mit voller Drehzahl.
Dennoch hat das Testen und Vergleichen interessante (und lustige) Ergebnisse gebracht, die ich hier zusammengestellt habe.
Erkenntnisse:
- Auch ohne Gaszufuhr entstehen durch das reine Umpumpen von Wasser durch die Wirbelduschen "Nano-Bläschen" im Wasser, und es wird auch langsam milchig! Durch den lokalen Druckwechsel an den Wirbel-Düsen werden offenbar auch im Wasser gelöste Gase als Bläschen ausgetrieben!
Das bedeutet, dass auch das H₂‑Gas sich erst richtig im Wasser gelöst hat, wenn das Wasser nach Abschalten der Pumpe wieder klar geworden ist! - Es scheint einen positiven Effekt zu haben, wenn das bereits angereicherte Wasser immer wieder erneut eingesaugt, und so mehrfach immer feiner "gemixt" wird. Anders kann ich mir den Sprung in der H2-Anreicherung zwischen der 5. und 10. Minute pumpen nicht erklären.
- Entscheidend ist das Mixen in der Pumpe und die Druckhöhe am Ausströmer. Die Art des Ausströmers (teure Wirbeldusche oder billige Rasensprenger) macht keinen Unterschied im H₂‑Gehalt, aber mit der scharfen Verwirbelung wird das Wasser milchiger
- Pumpe und Ausströmer müssen zusammenpassen, eine elektronische Druckregelung ist kontraproduktiv. Zum bestmöglichen "Mixen" sollte die Pumpe mit maximaler Drehzahl laufen, ein kleines Pumpenrad mit möglichst vielen Schaufelblättern haben, und durch den Ausströmer sollte ihr ein Druck von 4–5 bar aufgezwungen werden.
- Der beste Ausströmer ist mal wieder ein simpler Bier-Zapfhahn!
Offene Punkte zur weiteren Bearbeitung:
- Einfache Einheit zur Erzeugung von H2-Gas mit PEM für diesen Zweck selbst bauen.
Eine PEM-Zelle mit Tank für destilliertes Wasser und ein geregeltes Netzteil sollten ausreichen. - Gerät in die Badewanne integrieren? (Zukunftsmusik)
Weitere Projekte in Planung
- Ein kleines Gerät mit recycelten PEM-Zellen aus defekten Booster-Flaschen, das in der Badewanne unter Wasser betrieben wird (
analog zu diesem Gerät) - Eine Miniatur-Ausgabe des "Wannen-Monster"-Gerätes für die Badewanne, aber vielleicht auch zur Erzeugung von H2-Wasser in großen Wasserkrügen.
- Ein H2-Schaum-Erzeuger zur Anwendung bei Massagen oder für die Anwendung als H2‑Gesichtsmaske. (
wie hier in dem YouTube-Video gezeigt)
