Anreichern von Wasser mit Wasserstoff in der Praxis

Sinn, Grundlagen, Testen käuflicher H2-Geräte  -  alternative Bauanleitungen für günstigere Alternativen

Die H₂-Turbulenz-Gasmischer

Die Druck-Mix-Pumpe zermixt schon das angesaugte H₂-Gas in kleine Bläschen, wodurch sich die Summe der Grenzflächen zwischen H₂-Gas und Wasser bereits stark vergrößert und sich das H₂-Gas dadurch schneller im Druckwasser löst. Der Turbulenz-Gasmischer bewirkt durch zwei Effekte, dass sich noch mehr H2-Gas noch schneller im Wasser löst.

  1. Die Bläschen werden noch feiner im Wasser zerstäubt, was durch große lokale Druckschwankungen in der gashaltigen Flüssigkeit begünstigt wird, die bis in den Unterdruckbereich reichen können.

  2. Fremdgase, also andere gelöste Gase als Wasserstoff, werden zugleich aus dem Wasser ausgetrieben. Das geschieht dadurch, dass sich H₂-Gas in so großem Überschuss als Bläschen im Wasser befindet, dass sich diese Menge bei weitem nicht vollständig im Wasser lösen kann und wieder aus dem Wasser ausfällt. Dabei entsteht quasi innerhalb des Wassers eine H₂-Gas-Atmosphäre, in die andere Gase nach dem Gesetz des Gasausgleichs eindiffundieren und zusammen mit dem überschüssigen H₂-Gas aus dem Wasser ausfallen. Diese dann unlöslichen Bläschen vereinigen sich zu größeren Blasen, welche sich oben im Turbulenz-Gasmischer sammeln und dort mittels eines selbständigen "Entlüfters" abgelassen werden können. Oder verbliebenen die größeren Bläschen werden am Ausgang des Turbulenz-Gasmischers durch einen Mikroblasen-Abscheider aus dem H₂-Wasser entfernt. Wird das überschüssige Gas, das sich auch bei dem hohen Druck nicht mehr im Wasser löst, nicht entfernt, so vergrößern sich die Bläschen im Volumen mit sinkendem Druck und reißen dabei auch bereits gelöstes H₂-Gas wieder aus dem Wasser, was eine hohe Übersättigung des Badewassers mit H₂-Gas verhindert.

Bisher habe ich drei unterschiedliche Konfigurationen eines solchen Turbulenz-Gasmischers getestet: