Wasserstoffperoxid (H₂O₂)
Eine 3‑%ige Lösung von Wasserstoffperoxid in Wasser ist gut geeignet, um die Schläuche und Pumpen der Geräte zur Erzeugung von H₂-Badewasser zu desinfizieren, bzw. von dem ggf. sich bildenden "Biofilm" zu reinigen. Wenn gebrauchtes, warmes Badewasser umgepumpt wird, bildet sich ein schmieriger Belag, wenn die Gerätschaften längere Zeit feucht oder noch mit Wasserresten gelagert werden. Deshalb kann es ratsam sein, die Geräte vor einer längeren Lagerung ohne weiteren Betrieb mit einer 3-prozentigen Lösung von Wasserstoffperoxid (H₂O₂) durchzuspülen. Der "Biofilm" ist beim Baden nicht gesundheitsschädlicher als das Baden in einem Natursee, aber wenn Biofilm-Flocken in der Wanne schwimmen, ist das unschön, auch wenn man die mit einem Teesieb wieder herausfischen kann. Aber im Zweifel: „Bei offenen Wunden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“
H₂O₂ tötet Viren, Bakterien und Pilze ab und neutralisiert Gerüche durch die Sauerstoff-Ionen, die beim Zerfall zu Wasser entstehen, und oxidiert organische Verbindungen. Bei der Reaktion mit den organischen Belägen entstehen deshalb auch Gase, weshalb das Umpumpen nicht in einem geschlossenen System erfolgen sollte, sondern durch Umpumpen aus einem offenen Gefäß. H₂O₂ zerfällt für sich genommen rückstandsfrei wieder zu Wasser und Sauerstoffgas, weshalb es auch zur Desinfektion der Trinkwasserleitungen in der Wasserversorgung Verwendung findet.
H₂O₂ darf nicht in Glasflaschen gelagert werden, da es mit Glas reagiert und Glasflaschen dadurch unter hohen Druck setzen kann! Am besten einfach in den Original-PET‑Gebinden dunkel und kühl lagern.
Zerfall von Wasserstoffperoxid: 2 H₂O₂ → 2 H₂O + O₂
Damit H₂O₂ nicht schon bei der Lagerung zerfällt, wird es mit Phosphorsäure (auch ein Inhaltsstoff von Coca-Cola) zu einer leichten Säure "gepuffert". So kann es auch auf offenen Wunden zur Desinfektion oder zum Gurgeln verwendet werden. In sehr geringen Mengen ist es auch im Trinkwasser und in unserem Körper vorhanden. Trinken sollte man es aber nicht. Es eignet sich auch gut, um Rotwein- oder Blutflecken aus der Kleidung zu bekommen, aber es hat eine bleichende Wirkung, die beim Gurgeln an den Zähnen erwünscht ist, aber nicht an farbigen Stoffen. In Küche und Bad hilft es gegen Schimmel und Gerüche (z. B. im Kühlschrank) und greift Holz nicht an.
Eine 3‑%ige Lösung von Wasserstoffperoxid wird auch zur Reinigung von weichen Kontaktlinsen als "Lösung 1" verwendet, und wer sich die Kontaktlinsen dann aus dieser Lösung direkt in die Augen setzt, ohne das Wasserstoffperoxid zuvor mit der "Lösung 2" zu neutralisieren, weiß, dass das höllisch in den Augen brennt! Verkauft wird H₂O₂ auch im Laborbedarf als 30‑%ige und 50‑%ige Lösung und beim Umgang mit derartigen hohen Konzentrationen sind unbedingt Schutzkleidung und höchste Vorsicht geboten. (Ich habe mit meiner "Lösung 1" für die Kontaktlinsen so immer selbst hergestellt – für 0,17 € statt 24 € pro Liter aus der Drogerie. ![]()
Bestimmen der erzeugten H₂‑Gasmenge über die Stromstärke
Die Stromstärke in Ampere (A) gibt an, wie viele Elektronen je Zeiteinheit durch einen elektrischen Leiter fließen. Fließt der Strom durch eine PEM‑Zelle, bildet sich aus je zwei durch die Spannungsquelle transportierten Elektronen genau ein Wasserstoffmolekül am negativen Pol der PEM‑Zelle. Die Messung der Stromstärke an der PEM-Zelle sollte also identisch mit einer sehr genauen Messung der H₂‑Gasmenge sein, die ein Inhalator aktuell erzeugt!
Als Faustregel gilt, dass jedes Ampere, das an einer PEM‑Membran fließt, ca. 6,5 bis 7 ml/min an H2-Gas freisetzt. Bei einem Zellenstapel, wie er oft verbaut wird, ist es dann ein Vielfaches dieses Wertes, wenn auch ein entsprechendes Vielfaches der Spannung an den Zellenstapel angelegt wird.
Allerdings muss zur Messung der Stromstärke das Gerät geöffnet werden, wodurch die Garantie verfällt. Mithilfe einer Strom-Messzange für Gleichstrom (!) ist die Messung aber zumindest ohne Eingriff in die Elektrik möglich. Es genügt dazu, ein Stromkabel mit einer Strom-Messzange, wie hier im Bild, zu umgreifen.
Eine echte Gasmengenmessung am geschlossenen Gerät ist hier beschrieben.
Um diese Aussage zu überprüfen, habe ich einen 300-ml-Inhalator der Firma AUKEWEL aus China geöffnet, die PEM-Zelle von der Steuerung abgeklemmt und direkt mit einem Labornetzteil betrieben, welches in der Lage ist, die erforderlichen, sehr hohen Stromstärken direkt an die PEM-Zelle zu liefern.
Für jede am Labornetzteil eingestellte Stromstärke habe ich dann (so wie hier beschrieben) die Zeit in Minuten gestoppt, die es braucht, um einen Liter Wasser aus einer im Wasser eingetauchten Getränkeflasche durch H₂‑Gas zu verdrängen. Daraus habe ich berechnet, welche H₂‑Gasmenge der Inhalator in Abhängigkeit von der Stromstärke in A liefert. Die Messergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgelistet und als Diagramm aufgetragen:

Mein billiges Labornetzteil erlaubt nur die Einstellung und Ablesung von Volt und Ampere auf eine Nachkommastelle genau, aber der lineare Zusammenhang von Ampere und Liefermenge in ml/min ist sehr deutlich erkennbar. Als Mittelwert aus den 7 Messwerten ergibt sich, dass bei diesem Inhalator jedes Ampere an Stromstärke ca. 15,8 ml/min an H2-Gas je Minute erzeugt.
Zur Überprüfung der Messung habe ich im Vergleich dazu auch noch einen weiteren 300‑ml-Inhalator mit einer schlechten (defekten) PEM-Zelle in gleicher Weise vermessen. Statt der 300 ml/min im Neuzustand erreichte der Inhalator kaum noch 100 ml/min.

Bei diesem Inhalator liegt der ermittelte Kennwert bei 15,2 ml/min je A und stimmt damit im Rahmen meiner ungenauen Messung immer noch ganz gut mit der effektiven PEM-Zelle überein.
Dieser so ermittelte Kennwert von ca. 15,5 ml/min je A sollte für diesen Inhalator also unabhängig vom Erhaltungszustand der PEM-Zelle gelten. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Strom in Ampere und dem H₂‑Gasstrom in ml/min für den verbauten Membran-Typ in der Zelle. Je nach Erhaltungszustand der PEM-Zelle variiert aber die elektrische Spannung, die erforderlich ist, um die gleiche Stromstärke durch die PEM-Zelle zu erreichen. Weniger effektive oder "abgenutzte" PEM-Zellen verbrauchen also mehr Watt, um damit die gleiche Menge an H₂‑Gas zu erzeugen.
Durch die PEM-Zelle von einem Inhalator, der 300 ml/min an H₂‑Gas erzeugt, fließen also ca. 20 A bei 15 Volt und alleine für die Aufspaltung des Wassers werden schon ca. 300 W benötigt. Durch Verluste bei der Stromwandlung, den Stromverbrauch der Elektronik, und die Erhitzung der PEM-Zelle ist der Stromverbrauch des Inhalators insgesamt noch deutlich höher.
Und hier eine Bauanleitung, wie ein Ampere-Messgerät in einen Inhalator integriert werden kann …
Messergebnisse für das Einwirbeln von H2-Gas in Badewasser
Achtung: Alle H2-Messwerte in ppm wurden mit JEUDAO®-Messtropfen ermittelt aber noch nicht dem später erst ermittelten Eichfaktor 0,76 multipliziert!
(Die verwendeten Ausströmer sind hier beschrieben)
Peripheral Laufrad-Pumpe PKm70
Messungen direkt am Wasser-Auslass nach erstmaligem Einwirbeln von H2-Gas (Wasser mit 21 bis 23 °C ohne H2 wird angesaugt)
Der Maimalwert in Klammern wird nach mehrfachem Einwirbeln durch umpumpen des Wassers erreicht.
| Auslass (Ansaugung) | H2 in ml/min | Liter / min | Druck in bar |
H2-Gehalt in ppm | |
| 2 Magic7 Duschen | 14,3 | 3,9 | |||
| 2-m-Schlauch (16mm) mit Magic7 Dusche, Wasser milchig | 300 | 19.0 | 5,3 | 0,6 | |
| 2-m-Schlauch (16mm) mit Magic7 Dusche, Wasser milchig | 600 | 19.0 | 5,3 | 1,0 | |
| 20-m-Schlauch (12 mm), Wasser klar | 300 | 19,0 | 4,8 | 0,8 | |
| 20-m-Schlauch (12 mm), Wasser klar | 600 | 19,0 | 4,8 | 1,3 | |
| 20-m-Schlauch (12 mm) mit Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 600 | 19,0 | 5,2 | 1,8 | |
| 20-m-Schlauch (12 mm) und Mix-Ansaugung, Wasser klar | 600 | 4,0 | 1,3 | ||
| 20-m-Schlauch (12 mm) und Mix-Ansaugung, Wasser klar | 300 | 4 | 0,6 | ||
| 20-m-Schlauch (12 mm) mit Zapfhahn am Ende und Mix-Ansaugung | 300 | 4,5 | 0,5 | ||
| 20-m-Schlauch (12 mm) und Mix-Ansaugung | 600 | 3 | 0,9 | ||
| 50-m-Schlauch (10 mm) | 300 | 14,6 | 5,9 | 1,1 | |
| 50-m-Schlauch (10 mm), Wasser klar |
600 | 14,6 | 5,9 | 2,4 | |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 300 | 14,6 | 5,6 | ||
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 600 | 14,6 | 5,6 | 2,7 (max 3,2) |
|
| 2-m-Schlauch (16mm) mit Zapfhahn, Wasser milchig | 300 | 14,3 | 5,9 | 1,1 | |
| 2-m-Schlauch (16mm) mit Zapfhahn, Wasser milchig | 600 | 14,3 | 5,9 | 1,5 | |
| dto. mit langem Trichter (Wasser sehr fein-milchig) | 600 | 14,3 | 5,9 | 1,3 | |
| 2-m-Schlauch (16mm) mit Carbonrohr am Zapfhahn (Wasser sehr fein-milchig) | 600 | ||||
| 12-Düsen-Reaktor mit kurzem Auslaufschlauch 16 mm | 600 | 27,3 | 4,2 | 0,6 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 50 m Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr | 600 | 13,3 | 5,9 | 3,2 - 3,4 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 50 m Schlauch (10 mm) ohne Carbonrohr | 600 | 13,3 | 5,9 | 3,0 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (12 mm) mit Carbonrohr | 600 | 18,2 | 5,2 (2,8) | 2,4 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (12 mm) ohne Carbonrohr | 600 | 18,2 | 5,2 (2,8) | 2,0 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr | 600 | 16,2 | 5,2 (4.0) | 2,3 ... 2,7 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (10 mm) ohne Carbonrohr | 600 | 16,2 | 5,2 (4,0) | 2,1 | |
| 12-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (10 mm) mit Gardena-Anschluss am Ende | 600 | 15,8 | 5,3 / 4,1 | 3,3 | |
| 11-Düsen-Reaktor mit kurzem Auslaufschlauch 16 mm (ohne H2) | 0 | ||||
| 11-Düsen-Reaktor mit kurzem Auslaufschlauch 16 mm | 600 | ||||
| 11-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (10 mm) | 600 | 14,3 | 5,6 / 4,2 (5,4 / 4,0) | 3,1 (max 4,1) | |
| 11-Düsen-Reaktor mit 20 m Schlauch (10 mm) | 300 | 14,5 | 5,8 / 4,3 (5,7 / 4,2) | 2,3 (max 4,0) | |
| 12-Düsen-Reaktor (blau) mit Innenrohr mit 20 m Schlauch (10 mm) | 600 (300) | 15,4 | 5,9 / 4,8 (5,6 / 4,5) | 4,1 (max 4,2 ?) | |
| 12-Düsen-Reaktor (blau) ohne Innenrohr mit 20 m Schlauch (10 mm) | 600 (300) | 15,4 | 5,8 / 4,3 (5,6 / 4,3) | 3,3 (max 4,6) |
Messungen im Wasser nach mehrfachem Einwirbeln von H2-Gas (Maximalwerte, Wasser mit H2 wird mehrfach erneut angesaugt)
| Auslass (Ansaugung) | H2 in ml/min | Druck in bar | H2-Gehalt in ppm |
| 20-m-Schlauch (12 mm) mit langem Trichter am Ende (erste 10 min: mit Mix-Ansaugung) | 600 | 4,8 | 2,7 |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit langem Trichter am Ende (25 °C) | 300 | 5,7 | 2,8 |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit langem Trichter am Ende und Mix-Ansaugung (klares Wasser, 25 °C) |
300 | 5,0 | 3,0 |
| 2-m-Schlauch (10 mm) mit langem Trichter am Ende (mit Kugelhahn gedrosselt auf 5 bar, 25 °C) | 300 | 5,0 | 2,4 |
| 1 Zapfhahn (no name) mit langem schwarzen Trichter, maximal geöffnet (Nebel, Schaumbad, 40 °C) | 300 | 5,8 | 1,9 |
| - dto. - Aber Zapfhahn, leicht gedrosselt, dadurch Nebel minimiert | 300 | 6,2 |
2,0 |
Messungen praxisnah am Wasser in der Badewanne
(zunächst wird die Wanne mit 200 Liter Wasser 38 - 40 °C gefüllt und dann die Pumpe gestartet)
(bei Typ Nr. 5: wurde der Druck elektronisch heruntergeregelt)
| Typ-Nr. | H2 [ml/min) | Druck [bar] | 5 min [ppm] | 10 min [ppm] | 15 min [ppm] | 20 min [ppm] | 30 min [ppm] | maximal [ppm] |
| 1 | 600 | 10 | < 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | ca. 0,1 | - | - |
| 2 | 600 | 5 | - | - | - | - | 1,0 | - |
| 3 | 300 | 2 | 0,2 | 0,5 | 0,7 | 0,8 | 1,0 | 1,0 |
| 4 | 600 | 2,5 | - | - | 0,5 | - | 0,9 | 0,9 |
| 5 | 600 | 4 | 0,1 | 0,5 | 0,65 | 1,0 | 1,1 | - |
| 6 | 600 | 4,6 | 0,2 | 0,5 | 0,7 | 1,0 | - | - |
| 7 | 600 | 3,7 | 0,1 | 0,5 | 0,9 | 1,1 | 1,15 | - |
| 8 | 600 | 4,4 | - | - | - | 1,1 | 1,1 | - |
| 9 | 300 | 6,0 | 0,0 | 0,1 | 0,2 | Schlauch platzt | - | |
| 10 | 600 | 4,8 | 0,1 | 0,5 | 1,0 | - | - | 1,7 |
| 11 | 300 | 5,5 | 0,1 | 0,6 | 0,9 | 1,1 | 1,3 | - |
| 12 | 300 | - | - | - | - | - | - | 1,3 |
| 13 | 600 | 3,0 / 5,0 | 0,1 / - | 0,2 / - | 0,4 / - | 0,6 / - | - / 1,8 | - / 2,2 |
| 14 | 600 | 4,0 | 0,3 | 0,9 | 1,3 | 1,4 | 1,8 | 1,8 |
| 15 | 300 | 4,5 | 0,1 | 0,5 | 0,8 | 1,0 | 1,2 | dann 5 bar / 1,0 ! |
| 16 | 600 | 3,5 / 4 | 0,2 / - | 1,1 / - | 1,1 / - | - / 1,8 | - / 2,7 | |
| 17 | 300 | 5 | 0,3 | 1,3 | 1,6 | 1,9 | 1,9 | |
| 18 | 600 | 5,6 | < 0,1 | 0,2 | 1,2 (nach Durchmischen) |
2,0 | 2,1 | 2,1 |
| 19 | 600 | 4,0 | 0,1 | 0,5 | 1,3 | 1,5 | 1,5 | 1,5 |
| 20 | 600 | 3,9/4,5/5 | < 0,1/-/- | 0,1/-/- | -/1,0/- | -/1,2/- | 2,0/-/- | 2,8/-/- |
| 21 | 600 | 5,9 ... 5,2 *) | 0,1 | 0,9 | 1,8 | 2,4 | 3,3 | 3,4 nach 35 min |
| 22 | 600 | 5,2 | < 0,1 | 0,9 | - | - | 2,5 | 2,7 |
| 23 | 600 | 5,2 (4,0) | 0,1 | 1,0 | 1,7 | 2,2 | 2,4 | 2,7 |
| 24 | 600 | 5,6 (4,2) | 4,0 nach ?? |
*) anfangs: 5,9 bar bei 13,3 l/m Durchfluss mit H2, am Ende mit mehr gelostem H2 im Wasser nur noch 5,2 bar bei 13 l/min Durchfluss
Typ.-Nr.:
- ein einziger Vortex-Titan Wirbler (H2: 600 ml/min, 4,5 l/min, 10 bar !)
- zwei Magic7 Duschköpfe (H2: 600 ml/min, ca. 22 l/min, 5 bar an Standard-Duschschlauch)
- drei Magic7 Duschköpfe (H2: 300 ml/min, ca. 30 l/min bei 3 bar)
- nur Duschschlauch (H2: 600 ml/min, ∅ 7 mm am Ende)
- zwei Magic7 Duschköpfe (600 ml/min, geregelt auf 4 bar)
- Rasensprenger für den Garten (H2: 600 ml/min, Rechteck-Rechner mit 20 Düsen mit ∅ 0,5 mm)
- zwei kleine Rasensprenger für den Garten (H2: 600 ml/min, eingestellt auf schmales Rechteck als Beregnungsfläche)
- zwei Magic7 Duschköpfe (600 ml/min, 4,4 bar an 16 mm Schlauch)
- nur eine Magic7 Dusche (300 ml/min, 6 bar)
- nur ein 20 m langer Gartenschlauch mit 12 mm Innendurchmesser (erst 15 Min. 600 ml/min H2, dann 300 ml/min beim Baden, 4,8 bar)
- ein 20 m langer Gartenschlauch mit 12 mm Innendurchmesser und Zapfhahn am Ende (300 ml/min, 5,5 bar)
- drei Zapfhähne (300 ml/min, Zapfhähne auf 5,2 bar eingestellt)
- 20 min lang zwei Magic7 Duschköpfe bei 3 bar, dann umschalten auf 20 m Schlauch mit 5 bar Druck (H2: 600 ml/min)
- Mix-Ansaugung und 20 m Schlauch mit 12 mm Durchmesser (H2: 600 ml/min, 230 Liter Wasser mit 41,6 °C, nach 20 Min. zusätzlich ein Zapfhahn am Schlauch dann 2,3 ppm bei 5 bar !)
- Mix-Ansaugung und 20 m Schlauch mit Zapfhahn am Ende (H2: 300 ml/min, 40,4 °C, 4,5 bar, nach Druckerhöhung am Zapfhahn fällt der Wert auf 1,0 ppm !)
- 15 Minuten mit Mix-Ansaugung und 20-m-Schlauch mit langen Trichter voll offen (3,5 bar), dann 10-15 Minuten lang Mix-Ansaugung auf 50% reduziert (4 bar). Alles mit 600 ml/min an H2-Gas, H2-Wert bleibt beim Baden und 300 ml/min bei 2,7 ppm
- ein Zapfhahn (no name) mit langem schwarzen Trichter am Auslauf, Mix-Ansaugung geöffnet bis 5 bar Druck angezeigt werden.
- 50 m Schlauch mit Durchmesser 10 mm und Karbonrohr Durchmesser 10 bis 24 mm auf 97 cm
- Zapfhahn (noname) mit Karbonrohr, durch Mix-Ansaugung auf 4 bar heruntergeregelt (sonst sehr milchig durch Unterdruck nach dem Zapfhahn)
- Mix-Ansaugung eingestellt auf 3,9/4,5/5,0/5,4 bar mit 50m Schlauch 10mm und Carbonrohr am Ende. Temperatur 39,7 °C, 29cm Wassertiefe in der Wanne
- 12-Düsen-Reaktor mit 50-m-Schlauch (10 mm), Wasser immer klar, 5,8 bar an der Pumpe und 3,9 bar am Schlauch
- 12-Düsen-Reaktor mit 20-m-Schlauch (12 mm), Wasser mit leichtem Bläschennebel, der im Badewasser wieder nach 10 Minuten verschwindet (5,2 / 2,8 bar)
- 12-Düsen-Reaktor mit 20-m-Schlauch (10 mm), mit Carbonrohr (5,2 bar / 4,0 bar) mit etwas Bläschen von Beginn an unverändert
- 11-Düsen-Reaktor mit 20-m-Schlauch (10 mm), Wasser immer klar, 5,6 bar an der Pumpe und 4,2 bar am Schlauch
Zu 3.: Nach 30 Min. Badedauer ist der H₂‑Gehalt im Wasser ohne weitere H₂‑Einspeisung von 1,0 ppm auf 0,8 ppm gefallen.
Zu 6.: Mit den Rasensprengern wurde das Wasser kaum "milchig" und schnell wieder ganz klar.
Zu 7.: Nach den 30 min habe ich Basen-Badesalz ins Wasser gegeben, welches den pH-Wert auf 9,5 ändern soll. Nach weiteren 10 Minuten Boosten ist der Messwert durch diese Zugabe auf 0,9 ppm gefallen. Das könnte auch daran liegen, dass dann die Messtropfen nur auf das Basensalz reagiert haben, und einen falschen H2-Wert angezeigt haben.
Zu 9.: Muss die starke Pumpe bei nur einem angeschlossenen Duschkopf stark heruntergeregelt werden, dann dreht sich das Pumpenrad so langsam, dass das H₂‑Gas nicht mehr gut reingemixt wird. Daher wurde der Druck auf 6 bar erhöht, was aber nach einiger Zeit den klaren Gardena-Schlauch ohne Gewebeverstärkung (∅ 12 mm) zum Platzen brachte!
Zu 13: Offenbar ist es möglich, das Wasser deutlich mit H₂‑Gas zu stark zu übersättigen, wenn zunächst das Wasser mit den Wirbelduschen "milchig" gemacht wird, und dann diese sehr feinen Bläschen noch einmal durch die Pumpe laufen und sich über den Schlauch im Wasser lösen können! Nach weiterem Mixen nur mit Schlauch fiel der H2-Wert wieder auf 1,7 ppm! (habe auf diese Weise auch schon mal 2,4 ppm erreicht)
zu 14: Bei der Mix-Ansaugung wird zusätzlich Wasser um die Ansaugstelle mit einer Wirbeldusche eingespritzt, wodurch das Wasser lokal "milchig" wird. Diese sehr feinen H2-Bläschen werden dann mit angesaugt und erneut mit der Pumpe unter Druck eingemixt.
Zu 15: Der Zapfhahn mit 11,8 l/min Durchfluss gleich von Beginn an am Schlauch bringt deutlich schlechtere Werte!
(noch einmal mit 4 bar und 600 ml/min an H₂ wiederholen)
zu 16: Minute 0 bis 15 mit Mix-Ansaugung und 20-m-Schlauch je zu 100% (3,5 bar), dann 10-15 Minuten lang Mix-Ansaugung auf 50% reduziert (4 bar)
zu 18: Die Strömung in der Wanne war zu gering, sodass die H₂‑Konzentration an der Entnahmestelle die ersten 10 Minuten nicht repräsentativ war.
Mit der Verwirbelung in den Duschköpfen ist die Einspeisung von 300 ml/min H2-Gas ausreichend. Mit dem Sprinkler muss ich das noch testen.
Bei 600 ml/min an H2-Gas sinkt der Druck gegenüber 300 ml/min und das Manometer zittert stärker, ist also eher ungünstig.
Das Wasser war immer zwischen 37 °C und 40 °C warm (z.T. mit etwas Badeschaum, das stört offenbar nicht)
Die Pumpe sollte möglichst mit maximaler Drehzahl laufen, die Druckregelung verschlechtert das Ergebnis (weniger Mix-Effekt).
Peripheral Laufrad-Pumpe PKSm 65, selbstansaugend
Messungen direkt am Wasser-Auslass nach erstmaligem Einwirbeln von H2-Gas (Wasser 20 - 23 °C ohne H2 wird angesaugt)
Der Maimalwert in Klammern wird nach mehrfachem Einwirbeln durch umpumpen des Wassers erreicht.
| Auslass (Ansaugung) | H2 in ml/min | Liter / min | Druck in bar | H2-Gehalt in ppm |
| Eine Magc7 Dusche | 300 |
5,1 | ||
| zwei Magic7 Duschen | 300 |
3,0 | ||
| Ein Rasensprenger (Stellung halbes Rechteck) | 300 | 2,8 | ||
| Ein Zapfhahn (no Name), Wasser milchig |
300 | 11,3 | 4,3 | 1,2 (max 1,6) |
| Ein Zapfhahn (no Name), Wasser milchig | 600 | 11,3 | 4,3 | 1,7 |
| Ein Zapfhahn (Lindr SL 48208) | 300 | 12,0 | 4,2 | 1,1 |
| Ein Zapfhahn (Lindr SL 48208) | 600 | 12,0 | 4,2 | 1,4 |
| 50-m-Schlauch (10 mm) | 300 | 11,8 | 4,2 | 1,6 |
| 50-m-Schlauch (10 mm) | 600 | 11,8 | 4,2 | 2,2 |
| 10-m-Schlauch (9 mm) mit oder ohne Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 300 | 16,0 | 3,5 | ? (max 1,6) |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit kurzem roten Trichter am Auslauf | 300 | 4,2 | 1,9 | |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit Zapfhahn und langem schwarzen Trichter am Auslauf | 300 | 5,7 | 4,5 | 2,1 |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit Zapfhahn und Carbonrohr (10-24mm) am Auslauf | 600 | 5,7 | 4,5 | 1,7 |
| 50-m-Schlauch (innen 10 mm) mit langem schwarzen Trichter |
300 | 11,8 | 4,2 | 2,4 |
| 50-m-Schlauch (innen 10 mm) mit langem schwarzen Trichter | 600 | 11,8 | 4,2 | 2,7 |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 600 | 11,8 | 4,2 | 2,9 (3,4) |
| 50-m-Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 300 | 11,8 | 4,2 | 0,7 |
| 7-Düsen-Reaktor, 50-m-Schlauch (10 mm) mit Carbonrohr (10-24mm), Wasser klar | 300 | 10 | 4,5 / 2,5 | 1,0 |
| 11-Düsen-Reaktor und 20-m-Schlauch (10 mm), Wasser klar | 300 | 12,4 |
4,2 / 3,1 |
(max 4,0) |
| 7-Düsen-Reaktor und no-name-Zapfhahn | 300 | 4,5 | 5 / 4 | 2,5 |
| 11-Düsen-Reaktor und no-name-Zapfhahn | 300 | 11,2 | 4,4 / 3,5 | 2,1 |
| 7-Düsen-Reaktor und no-name-Zapfhahn | 300 | 9,4 | 4,5 / 2,5 | 1,7 |
| 7-Düsen-Reaktor und Magic-7-Duschkopf | 300 | 12,8 | 4,2 / 1,5 | 0,8 |
| 6-Düsen-Reaktor und Zapfhahn (no name) | 600 | 8,1 | 4,8 / 3,5 | 1,8 (milchig) |
| 6-Düsen-Reaktor und 10 m Schlauch (9 mm) | 300 | 13,6 | 4,2 / 2,0 | 3,1 |
| 6-Düsen-Reaktor und 10 m Spiralschlauch (8 mm) | 300 | 11,4 | 4,3 / 2,4 |
2,8
|
| 6-Düsen-Reaktor und 15 m Spiralschlauch (8 mm) | 300 | 10,0 | 4,4 / 2,9 | 2,9 |
| 6-Düsen-Reaktor und 15 m Spiralschlauch (8 mm) und Carbonrohr | 300 | 10,0 | 4,4 / 2,8 | 3,2 |
| 7-Düsen-Reaktor und 15 m Spiralschlauch (8 mm) | 300 | 9,5 | 4,3 / 3,5 | 2,7 / (4,1) |
| 7-Düsen-Reaktor und 15 m Spiralschlauch (8 mm) und Carbonrohr | 300 | 9,5 | 4,3 / 3,5 | 2,7 / (4,4) |
Messungen praxisnah am Wasser in der Badewanne
(zunächst wird die Wanne mit 200 Liter Wasser ≥ 40 °C gefüllt und dann die Pumpe gestartet, immer ohne Pumpenregelung)
| Typ-Nr. | H2 [ml/min] | Druck [bar] | 5 min [ppm] | 10 min [ppm] | 15 min [ppm] | 20 min [ppm] | 30 min [ppm] | maximal [ppm] |
| 1 | 600 | 4,0 | 0,2 | 0,8 | 1,1 | 1,3 | 1,4 | 1,4 |
| 2 | 600 | 2,8 | < 0,1 | < 0,1 | 0,1 | - | - | - |
| 3 | 600 | 4,0 | 0,4 | 0,9 | 1,3 | 1,5 | 1,7 | 1,7 |
| 4 | 600 | 4,0 | < 0,1 | 0,8 | 1,1 | 1,4 | 1,7 | |
| ab hier | mit PKSm 65: | |||||||
| 5 | 600 | 4,0 | < 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | 0,1 | 0,5 | - |
| 6 | 600 | 4,3 |
< 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | - | - |
| 7 | 600 | 4,3 |
0,1 | 0,6 | 1,1 | 1,2 | - | 1,4 |
| 8 | 600 | 4,2 | 0,1 | - | 0,7 | 1,3 | 1,7 | 1,9 |
| 9 | 300 | 4,2 | < 0,1 | 0,2 | 0,5 | 0,7 | 1,1 | 1,2 |
| 10 | 300 | 4,5 / 4,7 | < 0,1 | 0,9 / - | 0,9 / - | 1,4 / - | - / 2,0 (40min) | - / 2,8 (60min) |
| 11 | 600 | 4,5 | 0,1 | 0,7 | 1,6 | 1,7 | 2,0 | |
| 12 | 600 | 4,8 | 1,8 (milchig) | |||||
| 13 | 300 | 4,3 / 2,5 | < 0,1 | 1,0 | 1,6 | 2,2 | 2,5 | 2,8 |
| 14 | 300 | 4,3 / 3,5 | ||||||
| 15 | 1000 ... 200 | 3,1 / 2,2 | 1,8 | 2,8 | 3,3 | 3,7 | 4,1 | max. 4,6 4,4 / 3,6 bar |
Typ.-Nr.:
- Eine Magic7 Dusche, 16-mm-Druckschlauch (300 ml/min, 4,0 bar, 41 °C) zum Vergleich siehe oben PKm70 Variante Nr. 5
- Ein Rasensprenger, 16-mm-Druckschlauch (300 ml/min, 2,8 bar)
- Ein no-name-Bier-Zapfhahn in der Wanne, 16-mm-Druckschlauch (300 ml/min, PKm65, 4,0 bar, 41 °C, ph 8,5)
*** wiederholen mit der Pumpe PKSm65 **** - Ein no-name-Bier-Zapfhahn an der Pumpe montiert, 16-mm-Druckschlauch (300 ml/min, 4,0 bar, 41 °C, ph 8,5)
- Ein no-name-Bier-Zapfhahn an der Pumpe montiert, 7-mm-Druckschlauch (300 ml/min, 4,0 bar, 40 °C)
- Ein Lindr-Bier-Zapfhahn in der Wanne an PKSm65 (300 ml/min, 7-mm-Druckschlauch, 4,3 bar, 38 °C, 12,25 l/min)
- Ein Lindr-Bier-Zapfhahn in der Wanne an PKSm65 (300 ml/min, 16-mm-Druckschlauch, 4,3 bar, 39 °C, 12,25 l/min)
- 50 m langer 10-mm-Druckschlauch mit kleinem Trichter am Ende (300 ml/min, 4,2 bar, 38 °C)
- 50-m-Schlauch (10 mm) mit Karbonrohr (300 ml/min H2, 12 l/min mit 300 Liter Wasser mit 38°C bei 4,2 bar)
- 7-Düsen-Reaktor und no-name-Zapfhahn bis 25 min auf 4,5 / 2,5 bar (12 l/min) gedrosselt und dann bis 60 min auf 4,7 / 3,5 (7,3 l/min) gedrosselt (Temperatur 24°C)
- wie 9 aber mit 600 ml/min H2 und Zapfhahn (Temperatur 22°C (600ml/min sind zu viel für 12 l/min Wasser bei 2,5 bar)
- Noch testen: 6-Düsen-Reaktor und no-name-Zapfhahn mit 300 ml/min H2 gedrosselt am Zapfhahn auf 4,5 / 2,5 bar (12 l/min)
- 6-Düsen-Reaktor mit 300 ml/min H2 und 10 m Spiralschlauch 8 mm. 4,3 / 2,5 bar, 12,5 l/min
- 7-Düsen-Reaktor und 300 ml/min H2 und 15 m Spiralschlauch 8 mm. 4,3 / 3,5 bar, 9,5 l/min (Wasser klar)
- 7-Düsen-Reaktor mit anfangs 1000 ml/min H2 und 15 m Spiralschlauch 8 mm. 4,5 / 3,0 bar ohne H2 und 3,1 / 2,2 mit H2 (Wasser klar)
aber Wasser vorher mit Duschhaube eingelassen (danach gemessen aber 0 ppm)
zu 1.: Nach der Anreicherung auf 1,4 ppm lassen weitere 15 min Anreicherung mit Zusatz von Creme-Schaumbad den Wert nicht sinken.
Beim Baden sinkt der Wert nach 10 Min. auf 1,1 ppm, nach 20 Min. auf 1,0 ppm und nach 30 Min. auf 0,9 ppm.
Beobachtungen:
- Ist der Druckschlauch zu dünn (7 mm statt 16 mm) ist das Ergebnis schlecht! (Verwirbelung im Schlauch?)
- Im Saugschlauch darf kein Unterdruck durch zu dünnen Saugschlauch oder verschmutzten Feinfilter an der Ansaugung entstehen
- (Die selbstansaugende Pumpe PKm65 scheint etwas ungünstiger zu sein, wegen Verwirbelung an der Ventilklappe im Ansaugbereich?) noch überprüfen
- Mit Rasensprenger oder Wirbeldusche lassen sich 1,1 bis 1,4 ppm erreichen, mit einem Zapfhahn oder dem 20‑m-Schlauch sind 1,7 ppm erreichbar, und mit einer Kombination von erst Wirbeldusche und abschließend Zapfhahn oder Schlauch sind sogar 2,1 bis 2,4 ppm erreichbar!
Das "Bade-Monster" mit großer Umwälzpumpe und elektronischer Druckregelung
Folgende Erweiterungen habe ich an dem Grundgerät, das unter „Eigenbau“ beschrieben ist, noch zu Testzwecken gemacht:
- einen Bierzapfhahn, den elektrischen Druckgeber und ein kleineres 6‑bar-Manometer an die Druckseite der Pumpe angeschlossen
- eine Schalldämmhaube über die Pumpe gebastelt (aus altem Gehäuse für externe Festplatten am PC)
- ein hohes Griffbrett zum Schieben mit Schlauchhalterung an das Rollbrett geschraubt (war mal ein gebrochener DOKA-Schalungsträger. Den habe ich aus dem Brennholz.)
- und schließlich die neue Steuerung der Pumpe mit Frequenzumsetzer an das Griffbrett geschraubt und provisorisch verkabelt
(eigentlich sollte die Steuerung auf die Haube kommen, nach Anleitung soll die aber zur besseren Kühlung senkrecht montiert werden)
Alles wie immer "quick and dirty" aus dem "Kruscht" zusammen-geschustert, der eben so herumlag. (Ein Tüftler in den USA in diesem ![]()
YouTube-Video macht mir da in puncto Ästhetik noch Konkurrenz
)
Einen Designer-Preis ist damit nicht zu gewinnen, aber alles ist funktional, und durch die teure Druckregelung ist es so eine gute Basis für weitere Wasser-Spielereien zur Optimierung, oder für andere Versuche, für die mein geringer Wasserdruck am Hausanschluss nicht ausreicht.
Und so sieht das "Bade-Monster" jetzt aus:




Dabei bedeuten die roten Zahlen in den Bildern:
- Inhalator zur H2-Gas-Erzeugung (ein großer mit 2 × 300 ml/min H2 und 300 ml/min O2), ist nur aufs Brett gestellt, ein kleinerer sollte auch reichen.
- Umwälzpumpe 600 W (deutlich überdimensioniert, daher Pumpensteuerung erforderlich)
- Pumpensteuerung (Sanftanlauf, regelt auf beliebig voreinstellbaren Druck mittels Frequenzumrichter)
- Transparenter Saugschlauch mit Filtersieb am Eintritt, weißer Schlauch zur H2-Einspeisung
- Druckschlauch mit drei (undichten) Magic7‑Duschköpfen zum Verdüsen unter Wasser
- Lärmschutzhaube (mal sehen, ob die schon etwas bringt ...)
- "Schiebe-Brett" (daran sind die Lärmschutzhaube und die Pumpensteuerung montiert)
- Handgriff aus einem Reststück 3/4‑Zoll-Rohrleitung (dient zugleich als Schlauchhalterung beim Transport)
- Zapfhahn (nur zu Testzwecken: Entnahme von Wasserproben, ich könnte aber auch ein ganzes Bierzelt mit 1000 Liter H2-Wasser je Stunde versorgen ;-)
- Manometer bis 6 bar (nur zu Testzwecken: Kontrolle der elektronischen Drucksteuerung)
- Thermostat für die Badewannenheizung (ein 150‑W-Heizdraht für Fußbodenheizungen ist innen um die Wanne gewickelt und eingeschäumt)
- Ablass-Schraube aus Kunststoff (zum vollständigen Entleeren der Pumpe)
- Drei Möbelrollen unter dem Rollbrett (die Originalrollen hatte ich schon für etwas anderes gebraucht, und die 4. Möbelrolle dieser Sorte habe ich nicht mehr gefunden
)

Und die neue Regelung funktioniert super! (Hier ein Video davon.) Jetzt kann ich dieses "Bade-Monster" auch zum Testen anderer H2-Geräte bei unterschiedlichen Drücken nutzen.

Hier noch ein kurzes Video mit Badeschaum.
Das "Bade-Monster" hat inzwischen einige weitere Metamorphosen erfahren

Hier z.B. mit einem zusätzlichen Kohlefilter, einem dickeren Saugschlauch, einem 20 m langen Druckschlauch (∅ 11 mm) als Kompensator und Ausstömer, sowie einem kleineren Inhalator mit 300 ml/min … So habe ich schon 1,7 ppm im Badewasser erreicht (ist natürlich in der Form nicht praxistauglich)
Das habe ich mit dem Bade-Monster bisher getestet:
Einmixen von H2-Gas in Druckwasser
Meine Idee war, eine starke Umwälzpumpe für das Badewasser zu nutzen und das H₂‑Gas mit in die Ansaugleitung einzuleiten, damit es gleich mit dem schnell laufenden Schaufelrad der Impeller-Kreiselpumpe in das Wasser reingemixt wird, und sich so schon H₂‑Gas in der Druck-Zuleitung zu der oben gezeigten Haube bei 4–5 bar Wasserdruck im Wasser löst. Das nicht gelöste Gas tritt dann mit dem Wasser aus dem Duschkopf aus und sammelt sich wie zuvor unter der Haube an.
Mein Experiment mit dem Einspritzen von Druckwasser in einen Smoothy-Mixer brachte mich auf diese Idee!
Als "Druck-Mixer" verwende ich eine Peripher-Impeller-Pumpe PKm 70 von Pedrollo mit 600 Watt Leistung (diese bringt 5,5 bar bei 11 l/min, und maximal 65 l/min bei 2900 Umdrehungen/Minute). Allerdings wiegt das Teil 10 kg … aber eine Badewanne voll Wasser in kurzer Zeit mit H2-Gas zu sättigen, ist ja auch nicht so "leicht". ![]()
Diese Pumpe habe ich auf ein Rollbrett vom Baumarkt montiert, auf dem auch gleich noch der Inhalator Platz hat. So "hüpft" mir die Pumpe durch das Drehmoment beim Einschalten nicht davon, und ich kann sie zusammen mit dem großen Inhalator leicht neben die Badewanne schieben.


Zunächst ist die Enttäuschung groß, weil die Pumpe in Kombination mit der Haube auch keine signifikante Verbesserung bringt, aber dann erkenne ich auch meinen Denkfehler: Durch das Versprühen des durch das Mixen unter Druck übersättigten H₂‑Wassers wird der bereits gelöste Wasserstoff ja gleich wieder aus dem Wasser ausgetrieben!
Dann der Erfolg: Aus dem unter Wasser getauchten Duschkopf treten nur wenige große Bläschen wie bei dem Sprudelstab, und viele sehr feine Bläschen wie bei den Booster-Flaschen aus. Zusätzlich entsteht aber auch noch etwas feiner Nebel, bestehend aus Mikrobläschen. Das Wasser wird also milchig, gerade so wie wenn man übersättigtes Wasser bei niedrigerem Druck schüttelt und das im Wasser bereits übersättigt gelöste H₂‑Gas wieder ausfällt. Der Druck von jetzt 6 bar mit einem Duschkopf, und 10 bar (!!) mit dem Vita-Titan-Wirbler ist dabei allerdings viel zu hoch.)


"Milchiges" Wasser aus der Badewanne (Mikrobläschen im Wasser)
Mit dieser Methode steigt der H₂‑Gehalt in den ca. 300 Litern 40 °C warmen Badewassers alle 5 Minuten um 0,16 ppm und nach 20 Minuten wird der Höchstwert von 0,9 ppm erreicht, denn weitere 15 Minuten Pumpen bewirken keinerlei Steigerung mehr. Wegen der großen Wasseroberfläche und der hohen Temperatur bringt offenbar auch das Einstrudeln von übersättigtem H₂‑Wasser keinen weiteren Gewinn. Der so erreichte Wert von 1 ppm entspricht aber genau dem "hohen Wert" (Zitat) an gelöstem H₂‑Gas in der eingangs erwähnten Studie bei Schuppenflechte. Wobei auch meine blauen Messtropfen schon 3 Jahre alt sind und inzwischen ggf. einen zu niedrigen Wert anzeigen (warum, siehe hier unter "Messgenauigkeit").
Zunächst hatte ich auch als Ansaugschlauch nur einen weiteren dünnen Duschschlauch verwendet. Das bremste den erreichten Druck auf nur 3 bar, wobei nach der Kennlinie der Pumpe jedoch 6 bar erreicht werden sollten. Daraufhin habe ich den Saugschlauch durch einen klaren 19‑mm-PVC‑Schlauch ersetzt. Jetzt konnte ich sogar gleich zwei Magic7‑Duschen an der Umwälzpumpe mit 6 bar betreiben!


Links: Pumpe mit 19‑mm-Saugschlauch und 1/2″-Duschschlauch auf der Druckseite, druckseitiges Manometer und Ablasshahn zur Entnahme von H2-Wasser direkt nach dem Einmixen.
Rechts: Ansaugkopf mit Edelstahlsieb (umgebautes Rückschlagventil: Klappe ausgebaut und dafür ein Anschluss für die H2-Gas-Einleitung vom Inhalator seitlich eingeschraubt)


Links: Druckseite mit zwei "Magic7"-Duschen unter Wasser. Rechts: Saugseite mit H₂‑Gas-Zuführung unter Wasser
Jetzt wird das Badewasser milchig-trüb voller H2-Bläschen und in 15 Minuten ist das Badewasser mit den zwei Duschköpfen einmal umgewälzt.
Um auf den für den Duschkopf angeblich optimalen Druck von 4–5 bar zu kommen, habe ich zuerst noch einen zusätzlichen Wirbler angeschlossen, der noch einmal 4,5 l/min an Wasser abnimmt, und schließlich habe ich als dritten Ausströmer den Duschkopf aus der Haube (s.o.) statt den Wirbler angeschlossen.
Jetzt, bei einem Durchfluss von gut 30 l/min, sinkt der Druck auf die geplanten 4–5 bar, und auch die Pumpe arbeitet jetzt deutlich leiser und verbraucht weniger Strom.


Links: mit zusätzlichem Wirbel-Ausströmer in der Mitte. Rechts: drei "Magic7"-Duschen


In der Version mit 3 Duschköpfen wird das Badewasser alle 10 Minuten einmal umgewälzt, und in 14 °C kaltem Wasser wird der 1 ppm H2‑Gehalt schon nach 20 Minuten Pumpen erreicht. Nach weiteren 10 Minuten liegt der H₂‑Gehalt dann bei 1,1 ppm.
(Messreihe: 5 min, 0,1 ppm / 10 min, 0,4 ppm / 15 min, 0,6 ppm / 20 min, 0,9 ppm / 25 min, 0,8 ppm / 30 min, 0,9 ppm)
