Anreichern von Wasser mit Wasserstoff in der Praxis

Sinn, Grundlagen, Testen käuflicher H2-Geräte  -  alternative Bauanleitungen für günstigere Alternativen

Das "Bade-Monster" mit großer Umwälzpumpe und elektronischer Druckregelung

 

Folgende Erweiterungen habe an dem Grundgerät, das unter Eigenbau beschrieben ist, noch zu Testzwecken gemacht:

  1. einen Bierzapfhahn, den elektrischer Druckgeber und ein kleineres 6 bar Manometer an die Druckseite der Pumpe angeschlossen
  2. eine Schalldämmhaube über die Pumpe gebastelt (aus altem Gehäuse für externe Festplatten am PC)
  3. ein hohes Griffbrett zum Schieben mit Schlauchhalterung an das Rollbrett geschraubt (war mal ein gebrochener DOKA-Schalungsträger. Den hab ich aus dem Brennholz.)
  4. und schließlich die neue Steuerung der Pumpe mit Frequenzumsetzer an das Griffbrett geschraubt und provisorisch verkabelt
    (eigentlich sollte die Steuerung auf die Haube kommen, nach Anleitung soll die aber zur besseren Kühlung senkrecht montiert werden)

Alles wie immer "quick and dirty" aus dem "Kruscht" zusammen-geschustert, der eben so herumlag. (Ein Tüftler in den USA in diesem externvideo YouTube-Video macht mir da in puncto Ästhetik noch Konkurrenz smile)
Einen Designer-Preis ist damit nicht zu gewinnen, aber alles ist funktional, und durch die teure Druckregelung ist es so eine sehr gute Basis für weitere Wasser-Spielereien zur Optimierung, oder für andere Versuche, für die mein geringer Wasserdruck am Hausanschluss nicht ausreicht.

Und so sieht das "Bade-Monster" jetzt aus:

Badewasser Station 01 im BetriebBadewasser Station 02 von vorn

 

Badewasser Station 05 TransportBadewasser Station 06 von hinten

 Dabei bedeuten die roten Zahlen in den Bildern:

  1. Inhalator zur H2-Gas-Erzeugung (ein großer mit 2 x 300 ml/min H2 und 300 ml/min O2), ist nur aufs Brett gestellt, ein kleinerer sollte auch reichen.
  2. Umwälzpumpe 600 W (deutlich überdimensioniert, daher Pumpensteuerung erforderlich)
  3. Pumpensteuerung (Sanftanlauf, regelt auf beliebig voreinstellbaren Druck mittels Frequenzumrichter)
  4. Transparenter Saugschlauch mit Filtersieb am Eintritt, weißer Schlauch zur H2-Einspeisung
  5. Druckschlauch mit drei (undichten) Magic7 Duschköpfen zum Verdüsen unter Wasser
  6. Lärmschutzhaube (mal sehen, ob die schon was bringt ...)
  7. "Schiebe-Brett" (daran ist die Lärmschutzhaube und die Pumpensteuerung montiert)
  8. Handgriff aus einem Reststück 3/4-Zoll Rohrleitung (dient zugleich als Schlauchhalterung beim Transport)
  9. Zapfhahn (nur zu Testzwecken: Entnahme von Wasserproben, ich könnte aber auch ein ganzes Bierzelt mit 1000 Liter H2-Wasser je Stunde versorgen ;-)
  10. Manometer bis 6 bar (nur zu Testzwecken: Kontrolle der elektronischen Drucksteuerung)
  11. Thermostat für die Badewannenheizung (ein 150 W Heizdraht für Fußbodenheizungen ist innen um die Wanne gewickelt und eingeschäumt)
  12. Ablass-Schraube aus Kunststoff (zum vollständigen Entleeren der Pumpe)
  13. Drei Möbelrollen unter dem Rollbrett (die Originalrollen hatte ich schon für etwas anderes gebraucht, und die 4. Möbelrolle dieser Sorte habe ich nicht mehr gefunden smile)

 Badewasser Station 03 Steuerung

Und die neue Regelung funktioniert super! (Hier ein Video davon). Jetzt kann ich dieses "Bade-Monster" auch zum Testen anderer H2-Geräte bei unterschiedlichen Drücken nutzen.

Badewasser Station 09

Hier noch ein kurzes Video mit Badeschaum.

 

Das "Bade-Monster" hat inzwischen einige weitere Metamorphosen erfahren

Bademonster Schlauch20m 01 Bademonster Schlauch20m 06

 Hier z.B. mit einem zusätzlichen Kohle-Filter, einem dickeren Saugschlauch, einem 20 m langen Druck-Schlauch (∅ 11 mm) als Kompensator und Ausstömer, sowie einem kleineren Inhalator mit 300 ml/min ... so habe ich schon 1,7 ppm im Badewasser erreicht (ist natürlich in der Form nicht praxistauglich)

 

Das habe ich mit dem Bade-Monster bisher getestet: