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H2-Badewasser-Mixer
Alle Geräte mit Testergebnissen, die mit der Druck-Mix-Pumpe Badewasser mit H₂‑Gas anreichern.
H2-Badewasser direkt aus der Wasserleitung herstellen
Alle Geräte, die warmes H₂-Badewasser mit der Druck-Mix-Pumpe durch Umpumpen des Badewassers aus der Badewanne herstellen, können mit einem Trick auch direkt an die Wasser-Zuleitung (den Wasserhahn oder den Dusch-Schlauch) angeschlossen werden. Dazu muss der Ansaugschlauch mit allen Verbindungen druckfest an die Hausleitung angeschlossen werden und am Ansaugstutzen der Druck-Mix-Pumpe muss der Wasserdruck in der Zuleitung zur Pumpe abgelesen werden können. Der Trick ist dann, dass bei laufender Druck-Mix-Pumpe die Wasserzufuhr am Anschluss-Wasserhahn so weit gedrosselt wird, dass dieses Manometer in etwa 0 bar anzeigt, dort also genauso wie während des Umpumpens kein Überdruck herrscht. Dann hat dieses zum Patent angemeldete Verfahren 3 genau die gleiche H₂‑Anreicherungsleistung wie in den Verfahren 1 und 2 mit Umpumpen.
Dazu müssen allerdings zwei Voraussetzungen gegeben sein:
- Die Hauszuleitung muss auch eine ausreichende Durchflussmenge an warmem Badewasser liefern können. Kommt weniger warmes Wasser aus der Zuleitung, als die Pumpe auch beim Betrieb mit Umpumpen ansaugen würde, so entsteht ein Unterdruck in der Zuleitung, der auch am H₂‑Ausgang des angeschlossenen Inhalators saugt. Dann wird ggf. Fremdluft zusammen mit dem H₂‑Gas angesaugt und die Effektivität verschlechtert sich stark. Der Überdruck dort lässt sich ja am Wasserhahn der Zuleitung drosseln, ein Unterdruck kann aber nur durch eine schwächere Pumpe oder einen höheren Fließwiderstand der druckseitigen Komponenten kompensiert werden,
- Bei einem System mit Umpumpen kann auch mit einem schwächeren H₂‑Inhalator der vom System her maximal mögliche H₂‑Gehalt im Badewasser erreicht werden, weil das bereits etwas angereicherte Wasser bei jedem Durchlauf etwas mehr angereichert wird. Es dauert dann nur länger, bis das Maximum erreicht wird. Ist das System an der Wasserleitung angeschlossen, so ist der maximal im Badewasser erreichbare H₂‑Gehalt identisch oder etwas geringer als der, welcher direkt am ausfließenden H₂‑Wasser gemessen wird. Ist der Inhalator "zu schwach", ist der dort erreichte H₂‑Gehalt geringer. Wenn der H2-Inhalator "zu stark" ist, so kann es sein, dass die Pumpe durch zu viele Gasbläschen und die Funktion beeinträchtigt wird oder sogar komplett streikt.
Das zeigt das folgende Diagramm, das für ein System den unterschiedlichen H₂‑Gehalt im ausfließenden warmen und kalten Wasser zeigt, je nachdem, wie viel H₂‑Gas der angeschlossene Inhalator liefert:

Gemessene optimale maximale Wirkleistungen (Wt-Wert):
Warm: 10 l/min mit 3,2 ppm und W38 = 407 ml/min bei Zuführung von 1125 ml/min H₂-Gas
(10 l/min mit 2,5 ppm und W38 = 303 ml/min bei Zuführung von 660 ml/min H₂-Gas)
Für das Umpumpen in der Badewanne reicht ein Inhalator mit 300 ml/min aus, stärkere Inhalatoren sollten auch eine Leistungsstufe im Bereich von 200–400 ml/min haben.
Kalt: 10 l/min mit 4,6 ppm und W18 = 585 ml/min bei Zuführung von 1200 ml/min H₂-Gas.
Es lassen sich so also auch 10 Liter H₂‑Trinkwasser je Minute mit 4,6 ppm herstellen.
Manuelles Druckablassventil in den Booster-Deckel einbauen
Mit steigendem Innendruck in der Booster-Flasche lässt sich der Deckel nimmer schwerer aufschrauben, was für ältere Menschen ein Problem sein kann. Besonders schwergängig wird dann der Deckel auf der Flasche Aquavolta Turbo 3, weil hier der Innendruck bis zu 6 bar erreichen kann (entsprechend 60 m Tauchtiefe!)
Dafür habe ich mir eine einfache Lösung einfallen lassen, wie man in dem Deckel mit etwas handwerklichem Geschick ein manuelles Druckablassventil nachrüsten kann. Es genügt dann ein kleiner Zug an dem Ventilstift, der oben aus dem Deckel ragt. Das Überdruckventil im Deckel wird manuell betätigt und der Deckel lässt sich jetzt wieder leicht öffnen.
Die Deckel Aquavolta-Flaschen Nano, Turbo 2 und Turbo 3 haben nur ein verschiedenes Design und etwas unterschiedliche Federn. Die innere Geometrie des Überdruckventils ist jedoch stets gleich geblieben. Hier z.B. der Deckel des Nano:

Die zwei Kreuzschlitzschrauben zum Öffnen des Deckels sind unter dem aufgeklebten Designplättchen versteckt, das sich leicht ablösen lässt. Zum Vorschein kommen eine Feder, ein weißer Kunststoffstempel und ein transparentes Dichtungsplättchen (Vorsicht, dass es nicht verloren geht!)
Der Trick ist, dass dieser Kunststoffstempel durch eine Schraube ersetzt wird, die oben aus dem geschlossenen Deckel herausragt. Zieht man dann an dieser Schraube, drückt der Schraubenkopf nicht mehr auf die transparente Dichtscheibe und der Innendruck kann entweichen.
Dazu durchbohrt man vorsichtig den geschlossenen Deckel genau in der Mitte, sodass der Bohrer bis in das Innere der gespannten Feder vorstößt.
Dann schraubt man die silberne Deckkappe durch Lösen der zwei Schrauben ab, ersetzt den Kunststoffstempel durch die Schraube und schraubt den Deckel wieder zusammen.
Fertig!
Als Schraube eignet sich eine Inbus-Schraube M2,5 mit 25 mm Länge (Bohrung dann 2,5 mm) oder eine Kreuzschlitz-Senkkopf-Schraube M3 mit 30 mm Länge (Bohrung dann 3 mm).
Verwendet man die Inbus-Schraube mit dem dicken Kopf, bewirkt das allerdings auch, dass das Überdruckventil später öffnet, weil die Feder dadurch stärker vorgespannt wird!
Das kann dazu führen, dass die Flasche undicht wird. Der Aquavolta Turbo 3 verträgt diese Druckerhöhung schadlos, aber sicherer ist es, eine Senkkopf-Schraube zu verwenden, durch die die Feder kaum stärker gespannt wird.
So habe ich das bei den Deckeln für die Turbo-3-Booster-Flasche gemacht:
- Zunächst oben die silberne Abdeckplatte entfernen. Sie ist nur mit 4 Laschen in den schwarzen Deckelkörper eingeklipst, aber das Abheben geht nicht einfach. Ich bin mit einem scharfen Messer in den Spalt gefahren und habe den Spalt mit dem Messerrücken weiter gespreizt, bis die Deckplatte ausrastet.
- Dann genau mittig in den schwarzen Deckelkörper ein 3‑mm-Loch bohren (dort ist eine leichte Vertiefung, die den Bohrer selbsttätig zentriert).
- Die zwei Kreuzschlitzschrauben lösen und den schwarzen Deckelkörper abheben
- Jetzt die silberne Abdeckplatte wieder auf den schwarzen Deckelkörper klipsen (Achtung: Die Klipsnasen brechen leicht ab, wenn das Aufklipsen nicht gleichmäßig erfolgt!)
- Dann auch die Abdeckplatte von innen durch den schwarzen Deckelkörper mit demselben Bohrer durchbohren. (das ist wichtig, damit die Bohrungen genau übereinstimmen)
- und die Abdeckplatte wieder vorsichtig abklipsen
- Feder und weißen Kunststoffstempel entnehmen (das Dichtplättchen drin lassen, oder wieder einlegen, wenn es mit herausgekommen ist).
- Den Schraubenkopf von der einzusetzenden Schraube auf 4 mm Durchmesser abschleifen und prüfen, dass er sich leicht bis auf das Dichtplättchen einbringen lässt. (Bild 1)
Das Abschleifen geht am besten, wenn die Schraube in einen Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine gespannt wird, und der rotierende Schraubenkopf dann auch eine Feile gedrückt wird. - Die Schraube mit der Feder in den weißen Schraubdeckel auf das Dichtplättchen setzen (Bild 2)
- Den schwarzen Deckelkörper wieder aufschrauben (Bild 3) und die Abdeckplatte wieder vorsichtig aufklipsen (Bild 4)
- Zuletzt Kontermutter und Radmutter als Griff aufschrauben und gegeneinander verspannen (Bild 5)
Bild 1: erster Versuch mit einer Schlitzkopf-Schraube, einer Radmutter und einer Kontermutter (weißer Kunststoff-Stempel zum Größenvergleich)
Bild 2: Schraube und Feder in den weißen Schraubdeckel auf das transparente Dichtungsplättchen gestellt
Bild 3: Durchbohrter schwarzer Deckelkörper wieder aufgeschraubt
Bild 4: Abdeckplatte wieder aufgeklipst
Bild 5: Kontermutter und Radmutter aufgeschraubt und gegeneinander verspannt. FERTIG!
Eine schönere Variante ist die Verwendung einer 30‑mm-M3-Senkkopf-Kreuzschlitz-Schraube mit einer M3-Messing-Kappenmutter! (Bilder 6 und 7)
Durch den Senkkopf ist weniger Material abzuschleifen und die Feder wird nicht stärker vorgespannt, und durch die Kappenmutter entfällt die Kontermutter zur Fixierung des "Handgriffs". Dazu einfach die Schraube mit einer Spitzzange festhalten und die Kappenmutter fest anziehen.
Bild 6: Verwendete Schraube mit Kappenmutter original und Schraube mit kleinem gefeilten Schraubenkopf, sowie der weiße Druckstempel, der durch diese Schraube ersetzt wird.
Bild 7: Fertiger Deckel mit manuellem Druckentlastungsventil
H2-Wasser direkt aus dem Wasserhahn
Wie wäre es mit einem Vorsatz für den Wasserhahn in der Küche, dass dort sofort H₂‑Wasser in beliebiger Menge fließt?
Einige der zur "Wasser-Belebung" verkauften Wirbel-Vorsätze für den Wasserhahn an der Hauswasserleitung saugen Umgebungsluft an und "wirbeln" diese schäumend in den austretenden Wasserstrahl. Diese angesaugte Luft lässt sich dabei doch recht einfach durch H₂‑Gas aus einem H₂‑Inhalator ersetzen.So die Idee und diese Versuche habe ich dazu gemacht.
Der Edel-Wirbler "VitaVortex" (alias Vita Titan) erwies sich dazu als durchaus geeignet, wenn an den Grad der Anreicherung keine allzu hohen Anforderungen gestellt und ein Inhalator zur Verfügung steht, der dauerhaft an den Wirbler angeschlossen werden kann und vor dem Öffnen des Wasserhahns eingeschaltet wird.
Idealerweise sollte der Inhalator 800 ml/min an H₂‑Gas liefern, denn das entspricht gerade der sonst angesaugten Luftmenge, aber mit einem Trick kann es auch viel weniger sein. Andere Wirbler mögen genauso geeignet sein, wenn sie Luft ansaugen und mit sehr hohem Druckabfall im Wirbler in das Wasser einarbeiten, wobei dieser Wirbler den Vorteil hat, die Luft oben in einem Ansaugschlitz anzusaugen und nicht unten innerhalb des austretenden Wasserstrahls. Das macht auch den direkten Anschluss an einen Inhalator möglich, wie hier gezeigt:

Bild 1: VitaVortex-Wirbler zum Testen mit einem Gardena-Schlauchanschluss versehen
Bild 2: Ansaugschlitz mit Klebeband verklebt bis auf ein Anschlussröhrchen zum Anschluss des H2-Gas-Schlauchs vom Inhalator
Wird an die Ansaugung ein starker Inhalator angeschlossen, der mindestens 800 ml/min und nicht mehr als 1000 ml/min an H₂‑Gas liefert, so kommen schon 2,5 Liter H₂‑Wasser pro Minute mit 1,3 ppm aus dem Wasserhahn. Bei geringerer Gaszufuhr verringert sich auch der Gasgehalt im Wasser entsprechend.
Diese Bauform ermöglicht nun auch, den Wirbler so eine oben dichte Glocke in Form einer unten offenen Flasche einzubauen, dass das im Wasser mit austretende, ungelöste H₂‑Gas in dieser Glocke wieder nach oben steigt, sich dort sammelt und so wieder erneut angesaugt wird! Dazu muss das Gas aus dem Inhalator ebenfalls in diese Glocke eingeleitet werden, z.B. indem der H2-Schlauch einfach von unten ganz nach oben in die Glocke geführt wird, oder in einem extra Eingang oben zugeführt wird. Durch diesen Trick muss der Inhalator für die gleiche Anreicherung viel weniger H₂‑Gas liefern.Es genügen schon 100 ml/min, zu empfehlen sind aber eher ca. 300 ml/min an H₂‑Gas-Zufuhr. Ein Zuviel an Gas gibt es hier nicht, da überschüssiges H₂‑Gas unten aus der Glocke frei austreten kann.
Bild 3: VitaVortex-Wirbler mit übergestülpter 0,5‑Liter-PET-Pfandflasche ohne Boden
Bilder 4 und 5: Wirbler mit angeklebter Flasche ohne Boden aus dem "Gelben Sack" und unten eingestecktem H2-Schlauch als Minimal-Lösung zum Testen
Mit dieser Lösung lässt sich mit viel geringerer H2-Gas-Menge sogar ein H2-Gehalt von 1,9 ppm in 2,5 Liter Wasser pro Minute erreichen. Dazu muss die "Glocke" aber oben gasdicht am Wirbler befestigt sein, und unten etwas ins Wasser eingetaucht werden, damit während der Wasserbereitung kein Fremdluftzutritt erfolgen kann! Das ist etwas unpraktisch, aber ein ganzer Krug mit H₂‑Wasser kann auch mit dem Eintauchen leicht gefüllt werden.
Wichtig hierbei ist auch, dass der Inhalator vor dem Aufdrehen des Wassers schon die ganze Glocke mit H₂‑Gas gefüllt hat. Das dauert dann z.B. 5 Minuten für eine Halbliter-Glocke bei einem sehr schwachen Inhalator, der nur 100 ml/min an H₂‑Gas liefern kann, und 30 Sekunden bei einem 1000-ml-Inhalator.
H2-Geräte mit Anschluss an die Hauswasserleitung
In Deutschland steht fast überall Trinkwasser mit mindestens 1,5 bar Druck zur Verfügung, welches sich leicht mit H₂‑Gas anreichern lässt, wenn druckloses Wasserstoffgas aus einem Inhalator zur Verfügung steht. Leider sind solche Inhalatoren nicht gerade billig, aber vielseitig einsetzbar, um dem Körper aus gesundheitlichen Gründen molekularen Wasserstoff zuzuführen.
Mit den hier vorgestellten Eigenbau-Geräten kann mithilfe eines H2-Inhalators auch qualitativ hochwertiges H2-Wasser aus gewöhnlichem Leitungswasser hergestellt werden. Bei Bedarf können diesen Geräten auch noch einfache Kohlefilter oder Mineralfilter zur Aufwertung des Leitungswassers vorgeschaltet werden. Die Geräte ohne eigene Druckpumpe nutzen zur Steigerung der H2-Wasserqualität dabei einfach den vorhandenen Druck der Hauswasserleitung.
Die einfachste und billigste Form, Leitungswasser in hochwertiges H₂‑Wasser zu verwandeln, bietet sicher meine "Autoventil-Methode" mit Pfand-Glasflaschen.
Hier beschreibe ich drei weitere Geräte, die H2-Wasser zu Hause jederzeit im Durchfluss bereitstellen:
- Der Wasser-Wirbler im Verbund mit einem H2-Inhalator
Hierbei muss der Inhalator mit dem Wirbler am Wasserhahn verbunden sein und laufen, solange H₂‑Wasser fließen soll.
Erreichbar ist hier nach meinen Messungen ein H₂‑Gehalt im Wasser von 0,8 bis 1,9 ppm bei 2,5 Liter/Minute. - Das kleine Untertischgerät mit Mineralisierung und Kohlefilter und eigener Mini-Druckpumpe
Je nach gezapfter H2‑Wassermenge muss das Gerät nur so alle 1 bis 3 Monate an einen Inhalator angeschlossen und neu mit H2-Gas befüllt werden, was ca. 15 Minuten dauert. Erreichbar ist mit meinem kleinen Gerät ein H2-Gehalt im Wasser von 3 bis 4 ppm bei 0,5 Liter/Minute - Das größere Wandgerät mit Kohlefilter und größerer Druckpumpe
Entspricht dem kleineren Untertischgerät und liefert einen H2-Gehalt im Wasser von bis zu 5 ppm bei 1,3 Liter/Minute (und 4,4 ppm Dauerdurchfluss)
Mit höherem H₂‑Gehalt oder größerem Durchfluss steigt auch der Geräteaufwand stark an. Die vorgestellten Lösungen erscheinen mir da als brauchbare Kompromisse.
Das Badewasser warm halten
Richtig effektiv ist das Baden in H2-Wasser, wenn man allermindestens 10 Minuten, besser aber 30 Minuten oder länger darin badet, und es ist unangenehm, wenn das Badewasser dabei immer kälter wird. Besonders die alten Metall-Badewannen, die ohne Isolierung auf dem Betonboden aufgemauert sind, kühlen sehr schnell aus, und dann ist eine Zusatzheizung beim Baden sehr angenehm.
Altbau-Bäder mit Metall-Badewannen
In unserem Altbau war vorher so eine emaillierte Metallwanne mit einem Abfluss, auch ganz aus Metall, und einem großen Putztürchen in den Kacheln, um jederzeit den Siphon-Abfluss reinigen zu können. Die "gute alte Zeit" eben. Da hatte ich eine einfache Badewannenheizung für 30 EUR "eingebaut" indem ich einfach einen 1000‑Watt-Heizlüfter mit Thermostat in den Freiraum unter die Wanne gestellt, und die Putztüre wieder fast geschlossen habe (das Kabel muss natürlich auch noch zur Putztüre herauskommen). Das hat super funktioniert.
Moderne Kunststoff-Badewannen modifizieren
Aber meiner Frau war die Wanne immer zu klein, und als ich das Bad renoviert habe, musste ich mir etwas für diese "neumodischen" und schrecklich empfindlichen Kunststoffwannen einfallen lassen. Ich hatte dann die Idee, einfach einen elektrischen Heizdraht, wie er sonst für Fußbodenheizungen im Estrich verlegt wird, außen um die Wanne zu wickeln, und die Wanne zu isolieren. Das ist viel aufwendiger, funktioniert aber auch prima. Beim Lesen von einem spannenden Buch in der Wanne wird das Wasser nicht mehr kalt ;-)
(Hier ist der Umbau zu einer beheizten Badewanne beschrieben.)
Eine externe Zusatzheizung an der Mixer-Pumpe
Aber auch schon die starke Umwälzpumpe wärmt das Wasser etwas auf und reduziert oder verhindert die Auskühlung des Badewassers.
Für die 600-W-Pumpe PKm70 habe ich das mal gemessen. Es werden 295 W von den 600 W an verbrauchtem Strom als Wärme an das Badewasser abgegeben! Das ist die doppelte Leistung im Vergleich zu meiner selbstgebauten Badewannenheizung. In meiner unten isolierten Kunststoff-Badewanne erwärmt sich das Wasser auch ohne Betrieb meiner Badewannenheizung alleine durch den Betrieb der Pumpe um 1,8 °C je Stunde.
Wen das Geräusch der Pumpe nicht stört, sollte also ruhig mit dem Einmixen von H₂‑Gas auch noch während des Bades fortfahren. Dadurch steigert sich nicht nur die H₂‑Sättigung weiter, sondern das Badewasser bleibt auch wärmer. An meiner "Luxus-Pumpstation" habe ich einen Inhalator angeschlossen, der 2 mal 300 ml/min an H₂‑Gas liefert. Davon mixe ich während des Badens 300 ml/min weiter in das Wasser, und 300 ml/min inhaliere ich, während ich gemütlich in der Wanne liege … Mehr H₂‑Input geht nicht! Nach 30 Minuten Baden und Inhalieren ist dann vermutlich der ganze Körper mit Wasserstoff gesättigt … Mir tut es so jedenfalls sehr gut.
Eine weitere Möglichkeit, das Badewasser zu wärmen, ist ein elektrischer Durchlauferhitzer an der Pumpstation. Für die Luxusversion mit der stärkeren Pumpe habe ich mir versuchsweise einen Durchlauferhitzer aus einer defekten Spülmaschine gebaut, auch wenn ich den mit der beheizbaren Badewanne selbst nicht brauche.
(Hier ist der Bau eines Durchlauferhitzers für die Badewasser-Station beschrieben).
Achtung: Zur elektrischen Sicherheit beim Baden mit Betrieb der Pumpe sollte zuvor überprüft werden, ob im Sicherungskasten auch ein Fehlerstromschutzschalter für den Strom im Bad vorhanden ist (für Neuinstallationen ist dieser vorgeschrieben) und dass die Saug- und Druckleitungen, die in das Badewasser führen, aus Kunststoff sind, damit keinerlei Stromverbindung in das Wasser möglich ist.
Im folgenden Diagramm habe ich die Messwerte der Erwärmung alleine durch die Pumpe, und mit zusätzlicher Heizung (aus der defekten Spülmaschine) aufgetragen. Mit dem 2000‑W-Durchlauferhitzer erhöht sich die Wassertemperatur von den ca. 200 Litern Badewasser dagegen um 8,9 °C je Stunde. Geregelt durch einen Thermostaten, bleibt damit das Wasser auch in den unisolierten Metallwannen immer gleich warm, oder wenn das Wasser nicht warm genug aus der Leitung kommt, kann das Badewasser nachgeheizt werden.

