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Meine Erfahrungen mit der Aufnahme von H₂‑Gas in den Körper
Begonnen habe ich 2006 mit dem Trinken von Wasser, das mit molekularem Wasserstoff angereichert wurde. Damals noch mit einem kleinen Flaschen-Booster, der Mühe hatte, das Trinkwasser über 1,0 ppm H₂‑Gehalt anzureichern. Mittlerweile erreichen gute Booster-Flaschen fast den 5‑fachen Wasserstoffgehalt, um Wasser einzutragen, d. h., für den gleichen gesundheitlichen oder kosmetischen Effekt genügt es jetzt, nur ein Fünftel der Wassermenge zu trinken.
Wobei fraglich ist, ab welcher täglichen Dosis "das noch mehr" auch wirklich noch mehr bewirkt.
Mittlerweile habe ich so ziemlich jede Möglichkeit, dem Körper molekularen Wasserstoff zuzuführen, ausprobiert, nur die intravenöse Gabe, wie sie in japanischen Kliniken praktiziert wird, will ich nicht versuchen. Davon verspreche ich mir gegenüber dem Baden oder Inhalieren auch keine anderen Effekte.
H2-Wasser "trinken"
Wenn Wasser, in dem sich zusätzlich H₂‑Gas gelöst hat, "getrunken" wird
1) H2-Wasser "trinken"
2) Einlauf mit H2-Wasser
H2-Gas "inhalieren"
Wenn das H₂‑Gas aus einem Inhalator zusammen mit der Luft der Umgebung "eingeatmet" wird (ggf. zusätzlich mit Sauerstoff angereichert)
1) Inhalieren über die Nase
2) "Inhalieren" über eine Augen-Ohren-Brille
Hier meine ersten Erfahrungen damit
3) "Inhalieren" nur über die Ohren
in H₂ gas "Baden"
Wenn die Hautoberfläche über einen größeren Bereich einer hohen H2-Gas-Konzentration ausgesetzt wird, entweder direkt oder über das Eintauchen in H2-Wasser.
1) Ein Körperteil in H₂‑Gas "baden"
Hier meine ersten Erfahrungen damit
2) Den ganzen Körper in H2-Wasser baden
Inhalieren von H₂‑Gas und von O₂‑Gas durch die Nase
Ein Inhalator ist im Grunde ein Erzeuger von Wasserstoffgas, wie er auch in chemischen Laboren Verwendung findet, basierend auf einer Brennstoffzelle. Die Geräte erzeugen sowohl reinen Wasserstoff als auch reinen Sauerstoff, weshalb sie in der Corona-Zeit in China hilfsweise auch zur Unterstützung der Atmung eingesetzt wurden. Das förderte die Entwicklung von Kleingeräten für die private Anwendung stark.
Nicht zu empfehlen sind elektrolytische Geräte, die Wasserstoff und Sauerstoff nicht getrennt ausgeben, sondern als hoch-explosive Mischung von H₂ und O₂ im Volumenverhältnis 2:1, die auch als Knallgas oder Brown-Gas bezeichnet wird. Die Sauerstoffkonzentration in der Atemluft zu erhöhen, kann bei schweren Lungen-Defekten medizinisch sinnvoll oder notwendig sein. Für gesunde Menschen spielt ein Beimischen von Sauerstoff mit bis zu 1 Liter je Minute vermutlich gar keine Rolle, da dadurch nicht auch unbedingt mehr Sauerstoff ins Blut gelangt.
Hier ist eine
sehr detaillierte englische Beschreibung von Methoden und Gerätetypen zum Inhalieren im Internet zu finden.
Beim Inhalieren von H2-Gas gelangt beim Atmen zusätzlich Wasserstoff in die Lunge und die Blutbahn, wodurch sich das H2-Gas schnell in allen gut durchbluteten Geweben verteilt. Das folgende Diagramm zeigt den H2-Gas-Anstieg beim Inhalieren von Luft, die mit 4 % H2-Gas angereichert wurde.
Gemessen wurde der H₂‑Gehalt: in Rot in den Arterien, in Blau in den Venen und in Grün der aus der Haut am Fuß wieder austretende H₂‑Gehalt als Gehalt in der direkten Umgebungsluft.

Aus:
"Hydrogen (H2) treatment for acute erythymatous skin diseases. A report of 4 patients with safety data and a non-controlled feasibility study with H₂ concentration measurement on two volunteers", National Library of Medicine
Wie aus den Kurven ersichtlich, wird nach ca. 15 Min. der höchste Wert von H₂‑Gas im Blut erreicht, der auch nach der Inhalation schnell wieder sinkt. In der Haut (grün) kommt der Effekt sehr viel später, verzögert und schwächer an.
Daher ist es bei Hautirritationen und Hautentzündungen viel effektiver, über die Haut zu "inhalieren" (s.u.).
Meine Empfehlung ist daher, mindestens 30 Minuten lang zu inhalieren, damit das H₂‑Gas überhaupt alle Bereiche im Körper erreichen kann. Üblich sind Inhalatoren, die einen H₂‑Gasstrom von 300 ml/min (je Person) abgeben können. Ich kenne keine Studien mit Aussagen darüber, welche Dosis genügt, um die volle gesundheitliche Wirkung zu entfalten. Solange der Sauerstoffgehalt der Atemluft noch ausreicht, gibt es vermutlich keine Überdosis an H₂‑Gas in der Atemluft, denn Kampftaucher im Zweiten Weltkrieg tauchten auch stundenlang mit einem Gasgemisch mit Wasserstoff anstelle von Helium, das nicht verfügbar war, ohne Nebenwirkungen zu spüren.
In einem Selbstversuch habe ich einmal über die Dauer von 8 Stunden 600 ml/min an H2-Gas über eine Nasenbrille inhaliert, um einmal eine deutliche Wirkung zu spüren. Die Wirkung war dann, dass ich mich nach den 8 Stunden körperlich sehr leicht und psychisch heiter-euphorisch berauscht gefühlt habe. Aber leider war diese schöne und eindeutige Wirkung bereits nach 5 Minuten ohne H2-Gas-Zufuhr wieder vollständig verschwunden. Vielleicht ist es also auch ein leichtes Antidepressiva?
Ich gehe davon aus, dass das Inhalieren von H2-Gas genauso wie das Trinken von H2-Wasser für eine bessere Durchblutung der feinsten Blutgefäße sorgt und besonders Entzündungen in und nahe der Lunge entgegenwirkt.
H2-Gas für die Augen und die Ohren
Es gibt auch eine Brille, mit der das H₂‑Gas über die Augen und die Ohren in den Körper gebracht werden kann. Dazu setzt man sich eine dicht am Kopf abschließende Brille auf, die mit H2-Gas geflutet wird, und steckt sich zusätzlich dicht abschließende Stöpsel in die Ohren, durch die H2‑Gas in den Gehörgang gedrückt wird. Dafür wird ein Inhalator benötigt, der selbst auch etwas Druck erzeugen kann. Durch die Druckausgleichskanäle im Kopf (die Eustachischen Röhren) werden dann die Nebenhöhlen gezielt mit H₂‑Gas durchspült, wenn diese nicht verstopft sind.
Für die Brille wird jedoch ein Inhalator benötigt, der selbst auch etwas Druck erzeugen kann.
Das ganze Set wird zur Entspannung und "Wellness" verkauft, weshalb die Brille auch noch verdunkelt und verspiegelt ist. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, denn die Brille drückt im Gesicht und auf der Nase und die Stöpsel drücken in den Ohren. Und während man den leichten Überdruck im Ohr sehr bald nicht mehr wahrnimmt, stören die Ohrstöpsel dauerhaft und die stramme Brille hinterlässt Spuren auf der Haut. Gerade während ich das schreibe, habe ich die Brille auf, und die Tönung stört auch bei der Arbeit am Bildschirm. Die Brille ist vermutlich der typischen chinesischen Gesichtsform angepasst, und daher für mich zu klein und mit zu kurzen Gummis versehen, die am Kopf zu sehr spannen.


Bild 1: Die "Wellness"-Brille in Betrieb
Bild 2: Nach knapp einer Stunde am Kopf schmerzt die Brille und hinterlässt Druckstellen auf Stirn und Nase
Diese Inhalationsbrille macht Sinn, wenn die Augen, Ohren oder die Nebenhöhlen entzündet sind. Als meine Augen durch das zu lange Tragen von Kontaktlisen gereizt und leicht entzündet waren, ließen die Schmerzen durch das Inhalieren über Augen und Ohren eindeutig nach. Da habe ich mit 1000 ml/min H2-Gas "inhaliert" und dabei gespürt wie das kühlere H2-Gas durch die TränenKanäle in den Nasen-Rachen-Raum geflossen ist. Eine der besten Eigenschaften von H₂‑Gas im Körper ist ja gerade das Lindern von Entzündungserscheinungen.
Die Brille hat für mich aber nichts für Wellness zu tun, denn sie kneift mich heftig an der Stirn und über der Nase. Auch verstehe nicht wozu die verspiegelte Tönung gut sein soll, denn so kann man sie nicht bei der Arbeit am PC nutzen.
Es ist auch möglich, mit den abdichtenden Ohrstöpseln auch nur über die Ohren zu inhalieren. Das habe ich mit 100, 200 und 300 ml/min an H₂‑Gas erprobt. Je nach Gasmenge spürt man im Ohr einen leichten Druck, wie beim Gasdruckausgleich beim Fliegen oder auf hohen Pass-Straßen. Das H₂‑Gas strömt dann über die feinen Luftdruck-Ausgleichskanäle vom Ohr in den Mund-Nasen-Raum.
Eine Studie weist auch auf die schützende Wirkung hin, wenn H2-Gas unmittelbar nach einer Lärmschädigung eine Stunde lang inhaliert wird. Dabei sollte das Inhalieren über die Ohren besonders am effektivsten sein, da so die Cochlea im Innenohr besonders schnell mit H₂‑Gas gesättigt werden kann.
Inhalieren von Wasserstoff über die Haut
Unsere Haut atmet auch und bringt Sauerstoff ins Blut. Wasserstoff kann sie noch viel leichter "einatmen".
Das ist eine Anwendungsmöglichkeit der Inhalatoren, die nicht so bekannt ist. Ich habe sie mir für meinen entzündeten Fuß ausgedacht, nachdem ich gelesen hatte, dass man früher auch die Abheilung von "offenen Beinen" mit H₂‑Gas unterstützt hat, indem man die Beine in einen Plastiksack gesteckt, und darin eine H₂‑Atmosphäre aufgebaut hat. Da H₂‑Gas ja entzündungshemmend wirkt und mit mehr H₂‑Gas im Blut auch die feinen Kapillaren besser durchblutet werden sollen, erscheint mir diese Anwendung sinnvoll, auch wenn das jetzt nicht (mehr) Stand der Schulmedizin ist.
Das geht auch ganz einfach:
Fuß in einen Plastikbeutel stecken und Beutel oben möglichst faltenfrei mit einer Überschlagsfalte anlegen, oben mit einem Gummiband (das nicht zu stramm ist) abdichten, den Auslass-Schlauch des Inhalators in den Beutel stecken, Luft nach oben aus dem Beutel drücken, dann den Beutel wieder mit H2-Gas aus dem Inhalator "aufblasen" und so lange wie es angenehm ist am Fuß belassen. Der Inhalator muss nicht durchgehend laufen, nur gelegentlich mal 5 Minuten anschalten. Wenn der Fuß schwitzt, helfen Strümpfe oder Socken, die das H₂‑Gas ja nicht behindern. Der obere Abschluss ist natürlich ohne Socken dichter.



Hier gibt es edlere Beutel, um die Arme oder Beine H2-Gas inhalieren zu lassen
Das brachte mich dann auch auf die Idee, dass es bei Haut-Angelegenheiten allgemein oder einfach zu gesundheitlicher Wellness auch hilfreich sein könnte, in H2-Wasser zu baden! (hier beschreibe ich Geräte, um H₂‑Badewasser zu erzeugen)
Als ich mal Versuche mit MMS gemacht habe (also der Erzeugung von Chlordioxid-Gas im Körper), wurde mir von dem "Zeug" immer wieder zu unvorhersehbaren Zeiten und unter unvorhersehbaren Bedingungen "kotzübel". Am heftigsten, als ich mal einen Espresso getrunken hatte. In MMS baden, hat da deutlich besser und ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Inhalieren von Wasserstoff "unter Wasser"
So könnte man das Baden in H2-Badewasser nennen, denn auch unsere Haut "atmet".
Die Versuche mit dem Beutel am Fuß brachten mich dann auch auf die Idee, dass es allgemein bei Haut-Angelegenheiten, oder einfach für die gesundheitliche Wellness hilfreich sein könnte, in H2-Wasser zu baden!
Als ich mal Versuche mit MMS gemacht habe (also der Erzeugung von Chlordioxid-Gas im Körper), wurde mir von dem "Zeug" immer wieder mal zu unvorhersehbaren Zeiten und unter unvorhersehbaren Bedingungen "kotzübel". Am heftigsten, als ich mal einen Espresso 2 Stunden nach MMS-Einnahme getrunken hatte. In MMS‑haltigem Wasser baden, hatte da deutlich besser und ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Bisher gibt es nur wenige und sehr teure Geräte zu kaufen, die das Wasser bis nahe an die Sättigungsgrenze anreichern können. Viele der angebotenen Geräte erreichen nur eine Anreicherung von unter 1 ppm oder erreichen überhaupt keinen realistisch messbaren H₂‑Gehalt. Hier eine Übersicht dazu.
Tipps und Erfahrungen mit dem Baden in H2-Wasser
Das Baden in klarem, hoch angereichertem H₂‑Wasser hat eine sehr belebende Wirkung, die man vor allem merkt, wenn man das Wasser wieder verlässt. Ich habe von Anfang an immer 30 Minuten in 40 °C warmem Wasser gebadet, was schon alleine wegen der hohen Temperatur, die den Kreislauf stark belastet, nicht empfohlen werden sollte. Als begeisterter Sauna-Gänger weiß ich aber, was ich mir zumuten kann, und ich habe immer meinen Puls kontrolliert, dass er unter 120 bleibt, und hatte meine Frau in Rufweite, falls der Kreislauf beim Aufstehen doch in die Knie gehen sollte. Genau so bin ich das Heißbaden auch noch aus der Corona-Zeit gewohnt, wo ich jede Corona-Attacke im Anfangsstadium durch ein solches Heißbad mit direkt anschließendem intensiven Nachschwitzen, eingemummelt im Bett, abgewendet habe.
Eine Badedauer von 30 Minuten halte ich immer noch für ideal, aber die Temperatur sollte so gewählt werden, dass man auch ohne H₂‑Anreicherung gerne so lange im Wasser bleibt, ohne Kreislaufprobleme zu bekommen. Wegen der belebenden Wirkung von Wasserstoff ist es aber ratsam, erst einmal mit 10 Minuten zu beginnen, das Wasser zu verlassen und der Reaktion nachzuspüren, wie es dem Körper bekommt, bevor man weiter badet oder auch erst das nächste Mal länger badet. Mit einem H2-Gehalt um die 1,0 ppm bewegt man sich ja schon im medizinisch wirksamen Bereich. Für jeden sehr deutlich wahrnehmbar ist die Wirkung bei einem H₂‑Gas-Gehalt von 2 bis 3 ppm, insbesondere wenn während des Badens auch noch H₂‑Gas inhaliert wird!
Auch direkt vor dem Schlafen ist das Baden nicht zu empfehlen, weil es so wach machen kann, wie Kaffee, den man noch nicht gewohnt ist, und wenn man aus dem Wasser kommt, kann sich die Haut auch vorübergehend so anfühlen, als würde sie summen, was aber schnell wieder vergeht.
Badezusätze, Temperatur und Badedauer
Ich bade am liebsten bei einer Wassertemperatur von ca. 38 °C, und diese Temperatur liegt auch den meisten meiner Versuche zugrunde. In kühlerem Wasser ist zu erwarten, dass die maximale H₂‑Anreicherung minimal höher ist, und das H₂‑Gas auch etwas langsamer wieder aus dem Wasser entweicht. Sehr warme Bäder strengen natürlich den Kreislauf generell an und der molekulare Wasserstoff hat zusätzlich den Effekt, dass die Adern in der Wärme noch etwas mehr erweitern und das Herz dadurch noch mehr zu leisten hat. Aber das Blut fließt so auch noch leichter durch die allerfeinsten Hautkapillaren.
Als Badedauer wird in einer der Studien für das Baden bei 39 °C bereits bei 10 min Dauer als effektiv angegeben. Ich persönlich empfinde 30 min Badedauer als optimal. Innerhalb der 30 min sinkt der H₂‑Gehalt ohne weiteres "Boosten" aber bereits deutlich ab, beispielsweise von 1,1 ppm auf 0,7 ppm, und nach 2 Stunden habe ich nur noch 0,1 ppm im Badewasser gemessen. Für Badewasser, das auf 3 ppm aufgeladen wurde, habe ich den Langzeitabfall des H₂‑Gehalts und der Badewassertemperatur in dem folgenden Diagramm wiedergegeben.
Bei sehr langem Baden, oder wenn mehrere Personen nacheinander H2-Wellness in der Wanne machen wollen, empfiehlt es sich also, das Badewasser so alle 30 Minuten abermals wieder 5–10 Minuten lang mit H2-Gas zu "boosten" oder sogar auch während des Badens das Wasser weiter umzupumpen und weiter mit H2-Gas anzureichern. Das Umpumpen wärmt zugleich auch noch das Wasser etwas, zufolge der in das Wasser eingetragenen mechanischen Energie, die in Wärme gewandelt wird.
Das Diagramm zeigt, wie schnell sich das Wasser in meiner Wanne abkühlt und wie schnell dabei der H₂‑Gehalt sinkt. Innerhalb der ersten 30 Minuten sinkt der H₂‑Gehalt vermutlich deshalb schneller, weil noch feinste, mit dem Auge nicht sichtbare Bläschen an die Oberfläche kommen und ausgasen.

Alle H2-Messwerte in ppm wurden mit JEUDAO®-Messtropfen ermittelt und die Ergebnisse mit dem ermittelten Eichfaktor 0,76 multipliziert.
Badezusätze, wie Creme- oder Schaumbäder, die den pH-Wert des Wassers nicht stark verändern, stören in kleinen Mengen nicht. Allerdings bewirken sie, genauso wie die Zugabe von H2-Gas selbst auch, dass der Systemdruck deutlich absinkt, was den erreichten Gehalt an H2-Gas im Wasser stark reduzieren kann. Andererseits kühlt das Badewasser durch den feinen Schaumteppich als Oberflächen-Isolierung vielleicht etwas langsamer ab, und weil die beim "Boosten" entstehenden feinen Bläschen ja selbst H₂‑Gas enthalten, tritt auch noch H₂‑Gas aus dem Schaumteppich von oben in das Badewasser, wenn der Gehalt an H₂‑Gas im Wasser noch unter 1,1 ppm liegt. Wird dagegen Wasser mit einem Gehalt von 3,4 ppm unter Zugabe von Seife oder Schaumbad weiter geboostet, so sinkt der H₂‑Gehalt je nach H₂‑Gas-Zugabe sofort auf 2,1 ppm oder sogar nur 1,1 ppm. Man sollte den Zusatz also generell auf die Eignung hin testen und am besten zunächst mindestens 20 Minuten in klarem Wasser ohne Zusätze baden. Falls der Zusatz das H₂‑Gas aus dem Wasser treiben sollte, konnte es dann davor schon eine ausreichende Zeit lang auf die Haut einwirken.
Die Zugabe von pH‑neutralem Badeschaum erzeugt einen Teppich feiner H₂‑Bläschen an der Oberfläche, scheinbar ohne den H₂‑Gehalt nennenswert zu beeinflussen. Badesalze scheinen dagegen den H₂‑Gehalt deutlich zu verringern. Der feine H2-Schaum lässt sich auch noch als Schönheitsmaske auf das Gesicht auftragen. (habe bisher nur Balea-Crembad Milch & Honig vom Drogeriemarkt getestet).
Ohne Schaum kann man aber auch gut das Wasser über die geschlossenen Augen oder Lippen fließen lassen, indem man den Kopf ganz nach hinten oder vorn kippt. (bi Augenentzündungen oder Herpes z.B.)
Ein Basensalz, das ebenso wie das H2-Badewasser die "Entsäuerung" des Körpers fördern soll, reduziert dagegen offenbar den H2-Gehalt im Wasser stark. Nach Zugabe von 1 gehäuftem Esslöffel Basensalz auf 100 Liter Wasser, wodurch der pH-Wert des Wassers auf bis zu 9,5 erhöht werden soll, ist der H2‑Gehalt im Wasser meiner Messung nach innerhalb von 10 Min. von 1,0 ppm auf 0,7 ppm gesunken. Bei einem Bad mit 2,3 ppm H₂‑Gehalt zu Beginn, sank der Wert nach 30 Minuten sogar auf nur noch 0,4 ppm! Es ist allerdings auch möglich, dass dieser deutliche Abfall des Messwertes auch eine Reaktion der Messtropfen auf die zusätzlich im Wasser gelösten Stoffe ist, und der reale H₂‑Gehalt vielleicht sogar unverändert blieb.
Also, wenn Badezusätze verwendet werden sollen, kann es ratsam sein, diese erst nach ca. 20 Minuten mit ins Wasser zu mischen, um wenigstens anfangs noch etwas von der hohen H₂‑Konzentration zu haben.
Diese Badezusätze hatte ich in ihrer Auswirkung auf den H₂‑Gehalt getestet: Balea Cremebad und Weleckes basisches Badesalz.
Das Badesalz besteht aus Backpulver (NaHCO3), Wasch-Soda (Na2CO3), Meer-Salz (NaCl), Speise-Salz (NaCl) und Kreide (CaCO3), mit esoterischen Spuren von unlöslichen Halbedelsteinen.
(gemäß Angaben s.o. auf der Packung; "sonderbarerweise" nur auf Englisch, und ja: Waschpulver und Salz sind vegan
)
Meine persönliche "H2-Therapie"
Mittlerweile bade ich auch bei laufender Pumpe, um das erreichte Maximum von mittlerweile über 3 ppm nach 30 Minuten aufrechtzuerhalten, und für mich ist 38 °C die richtige Temperatur, also sehr warm. Das ist sehr anstrengend und ich muss danach sehr langsam aus der Wanne und dann schnell zum Liegen kommen und so lange liegen bleiben, bis der Puls sich wieder beruhigt hat (bin auch schon fast 70 Jahre alt).
Ich verwende einen Inhalator, der 2 mal 300 ml/min an H₂‑Gas und 300 ml/min O₂‑Gas liefert. Zunächst lade das Wasser vor dem Baden ca. 30 Minuten mit 600 ml/min H₂‑Gas auf, und beim Baden läuft die Umwälzpumpe mit 300 ml/min H₂‑Gas weiter, wodurch auch das Wasser beim Baden warm bleibt. Die restlichen 300 ml/min H₂ und 300 ml/min O₂ atme ich zusammen über eine Nasenbrille beim Baden ein. Dabei atme ich sehr langsam ein, was durch den zusätzlichen Sauerstoff in der Atemluft leichtfällt, und sehr schnell wieder aus. Durch das langsame Einatmen wird auch die zugeführte Atemluft maximal mit H₂‑Gas angereichert und mein ganzer Körper sollte so beim Baden mit H₂‑Gas gesättigt werden.
Mit dieser sehr hohen Dosierung von molekularem Wasserstoff im Körper habe ich gute Erfahrungen gemacht und konnte keine nachteiligen Nebenwirkungen feststellen. Durch die hohe H₂‑Dosierung im Wasser heilt jetzt auch endlich ein juckendes Ekzem am Fuß ab, bei dem seit 17 Jahren alle Therapien und Salben keine Besserung bewirken konnten. (Natürlich kann das Abheilen noch andere Ursachen haben, aber es ist für mich zumindest ein starkes Indiz, für einen positiven Effekt des H2-Badens.)
Weil es auch meinen Augen guttut, kippe ich den Kopf längere Zeit so weit nach hinten, dass die Augen unter Wasser sind, und die Nase natürlich noch über Wasser bleibt. Auch da erst mal vorsichtig beginnen, da so auch der H₂‑Gehalt im Kopfbereich schneller ansteigen kann. Meine Frau hatte anfangs mal leichte Kopfschmerzen davon bekommen. Ähnlich könnte man auch die Mundpartie im Fall von Herpes untertauchen, womit ich als Testobjekt aber glücklicherweise nicht dienen kann.
Eine weitere Möglichkeit ist, noch auf dem Wannenrand sitzen zu bleiben und das Wasser als Fußbad weiterzunutzen, was auch dem Kreislauf als Übergang zum Stehen und Abtrocknen guttut, oder auch bei Fußpilz oder Hautproblemen an den Füßen nur ein Fußbad in einer größeren Waschwanne zu nehmen. Mit kleinerer Wassermenge geht natürlich auch die Anreicherung mit der Pumpe sehr viel schneller und das Wasser muss nicht einmal warm sein.
Als "schwäbische" Familie sind wir inzwischen dazu übergegangen, so wie in Japan üblich, erst zu duschen und dann nacheinander das klare, saubere H2-Badewasser zu nutzen, so wie beim Besuch einer Mineraltherme. Und ohne Badezusätze im Wasser kann man mit dem H₂‑Wasser noch den Garten gießen, was den Bodenorganismen sicher auch guttut … und das Wassersparen ist ja auch in wärmeren Regionen jetzt schon im Sommer angesagt. Dazu nutze ich an der großen "Bade-Maschine" den 20 m langen Schlauch in dem automatischen Aufroller ;-)
Meine persönlichen Erfahrungen nach der Aufnahme von H₂-Gas
Eine gesunde Darmflora in einem Dickdarm, der genügend Ballaststoffe und für den Dünndarm Unverdauliches bekommt, produziert täglich so etwa 2,5 Liter an Gasen, darunter auch H₂‑Gas, welches den Körper aber nicht wie andere Verdauungsgase größtenteils geräuschvoll verlässt, sondern auch teilweise vom Blut aufgenommen wird, und sich über die Blutbahn schnell im Körper verteilen kann. Das H₂‑Gas aus dem Darm diffundiert dadurch auch ohne großen Widerstand in alle durchbluteten Körpergewebe und Organe. Nicht gebrauchtes H₂‑Gas wird letztlich über die Haut oder die Lunge an die Umgebungsluft abgegeben. Dabei passiert nichts medizinisch Spektakuläres, aber einiges, was die Gesundheit stärkt und oxidativen Stress reduziert.
Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass H₂‑Gas in einem gesunden Körper kaum merkliche Effekte bringt, wenn der Verdauungstrakt selbst schon ausreichend viel H₂‑Gas erzeugt. Aber was ist ausreichend viel? Schwer zu sagen, auch weil es im Körper nicht immer in gleichem Umfang gebraucht, bzw. in chemische Verbindungen integriert, also "verbraucht" wird.
Also ich merke einen zwar schwachen, aber sehr deutlichen Effekt bei Entzündungen im Körper und auf der Haut, insbesondere bei einer "Übersäuerung", die ja Entzündungen fördern soll. H2 bindet auch freien (radikalen) "Sauer"-stoff, indem es einfach Wasser daraus macht, das überall im Körper gebraucht wird.
Dass H₂‑Gas Entzündungen schneller abklingen lässt, mag an dieser antioxidativen Wirkung liegen, oder an einer besseren Durchblutung feiner Kapillaren in den entzündeten Bereichen. H2 im Blut soll das Verkleben der roten Blutkörperchen verhindern, wodurch es wieder besser durch die allerfeinsten Kapillaren der Haut fließt und so vielleicht auch besser durch geschädigte Hautbereiche. Zum Beispiel ist bei mir von einer Borreliose eine Stelle am Fuß zurückgeblieben, die ständig leicht entzündet ist, juckt und abschuppt. Wenn ich Alkohol trinke, werden die Symptome sofort stärker, und H2-Inhalation lindert die Symptome langsam wieder. Und speziell beim Fasten fühle ich mich nach dem Inhalieren von H₂‑Gas (noch) leichter und energetischer (da produziert ja auch der Darm kein Gas mehr). Sicher auch unterstützt durch meine vielen Versuche mit Trinken, Inhalieren und Baden im Zuge meiner Geräteentwicklungen ist diese entzündliche und zeitweise auch eiternde Stelle nach nunmehr 17 Jahren (!) innerhalb von einem Jahr abgeheilt. Kein Beweis für die segensreiche Wirkung, aber ein Indiz.
Meine Erkenntnisse aus Versuchen und der Optimierung von Geräten
Seit 2018 interessiere ich mich als ein "Hobby" für Trinkwasser, das künstlich mit Wasserstoff angereichert wird, und für die gesundheitlichen Wirkungen von Wasserstoff-Gas.
Das Thema hat auch mein "Forscherinteresse" geweckt, nicht nur zu erkunden, welche Wirkung ein erhöhter H2-Gas-Durchsatz auf meine Gesundheit hat, sondern auch, wie es mit einfachen, selbstgebauten Geräten möglich ist, hoch angereichertes H2-Wasser für den Hausgebrauch selbst herzustellen. Käufliche Geräte zur Herstellung von H2-Wasser sind in der Regel entweder sehr teuer, oder sind ihr Geld nicht wert (oder sogar beides zugleich).
Dazu als Erstes gleich einen "Spoiler":
Meine Geräte und Methoden brauchen alle eine externe Quelle von Wasserstoff-Gas!
Anfänglich habe ich für meine Versuche H2-Gas aus einer großen Druckgasflasche (Leihflasche, 60 Liter, unter 200 bar Druck) verwendet, was natürlich gar nichts für den Hausgebrauch ist. Mittlerweile verwende ich zur Gas-Gewinnung ein Gerät, das bi-destilliertes Wasser mit einer PEM-Zelle (Brennstoffzelle) in H₂‑Gas und O₂‑Gas aufspaltet.
Verkauft werden diese Geräte zum Inhalieren von H₂‑Gas. Im Prinzip kann auch eine H2-Booster-Flasche reines H2‑Gas liefern, nur ist dort die Menge an H2-Gas je Minute so gering, dass es zum Aufladen meiner Geräte und Flaschen mit H2-Gas zu viel Geduld braucht. Inhalatoren liefern dagegen jetzt im Jahr 2025 meist zwischen 150 und 600 ml/min an hochreinem H₂‑Gas (ohne Fremdgase). Die größten Inhalatoren können sogar bis zu 2 Liter H₂‑Gas pro Minute. Sie brauchen dazu viel Strom (220V) und bi-distilliertes Wasser für Laboratorien (gewöhnliches destilliertes Wasser vom Baumarkt enthält immer noch ein wenig an Mineralien und Salzen und kann die Brennstoffzelle auf Dauer beeinträchtigen).
Zu diesen Themen habe ich Versuche gemacht und dabei etwas gelernt:
H₂‑Gas in drucklosem Wasser "sprudeln" lassen
H2-Gas in Trinkwasser aus dem Wasserhahn "einwirbeln"
Testen, Vergleichen und Optimieren von H2-Booster-Flaschen
Verhalten von Überdruckventilen in Booster-Flaschen
Text kommt noch (Ergebnisse hier)
Messung des Wasserdrucks in geschlossenen Flaschen
Text kommt noch (Ergebnisse hier)
Herstellung von H₂‑Wasser mit reaktiven Mineralien
Text kommt noch (hier steht schon was darüber)
Experimente mit den Methylenblau-H2-Messtropfen
Text kommt noch (Ergebnisse hier)
Bau von stationären Geräten für H2-Wasser nach dem "Willand-Prinzip"
Hier ist das kleine Untertischgerätbeschrieben und hier das größere Wandgerät


