Die Seite ist noch im Aufbau
Dieses Thema wartet noch auf die Bearbeitung. Bei Interesse bitte später nochmal vorbeischauen.
Auch Seiten, die bereits Inhalt haben, können sich noch ändern oder können noch erweitert werden.
Meine Erfahrungen mit der Aufnahme von H2-Gas in den Körper
Begonnen habe ich 2006 mit dem Trinken von Wasser, das mit molekularem Wasserstoff angereichert wurde. Damals noch mit einem kleinen Flaschen-Booster der Mühe hatte das Trinkwasser über 1,0 ppm H2-Gehalt anzureichern. Mittlerweile erreichen gute Booster-Flaschen fast den 5-fachen Wasserstoffgehalt in das Wasser einzutragen, d.h. für den gleichen gesundheitlichen oder kosmetischen Effekt genügt es jetzt nur ein Fünftel der Wassermenge zu trinken.
Wobei fraglich ist, ab welcher täglichen Dosis "das noch mehr" auch wirklich noch mehr bewirkt.
Mittlerweile habe ich so ziemlich jede Möglichkeit, dem Körper molekularen Wasserstoff zuzuführen, ausprobiert, nur die intravenöse Gabe, wie sie in japanischen Kliniken praktiziert wird, will ich nicht versuchen. Davon verspreche ich mir gegenüber dem Baden oder Inhalieren auch keine anderen Effekte.
H2-Wasser "trinken"
Wenn Wasser, in dem sich zusätzlich H2-Gas gelöst hat, "getrunken" wird
1) H2-Wasser "trinken"
2) Einlauf mit H2-Wasser
H2-Gas "inhalieren"
Wenn das H2-Gas aus einem Inhalator zusammen mit der Luft der Umgebung "eingeatmet" wird (ggf. zusätzlich mit Sauerstoff angereichert)
1) Inhalieren über die Nase
2) "Inhalieren" über eine Augen-Ohren-Brille
Hier meine ersten Erfahrungen damit
3) "Inhalieren" nur über die Ohren
in H2-Gas "baden"
Wenn die Hautoberfläche über einen größeren Bereich einer hohen H2-Gas-Konzentration ausgesetzt wird, entweder direkt oder über das Eintauchen in H2-Wasser.
1) Ein Körperteil in H2-Gas "baden"
Hier meine ersten Erfahrungen damit
2) Den ganzen Körper in H2-Wasser baden
Inhalieren von H2-Gas und von O2-Gas durch die Nase
Ein Inhalator ist im Grunde ein Erzeuger von Wasserstoff-Gas, wie er auch in chemischen Laboren Verwendung findet, basierend auf einer Brennstoffzelle. Die Geräte erzeugen sowohl reinen Wasserstoff als auch reinen Sauerstoff, weshalb sie in der Corona-Zeit in China hilfsweise auch zur Unterstützung der Atmung eingesetzt wurden. Das förderte die Entwicklung von Kleingeräten für die private Anwendung stark.
Nicht zu empfehlen sind elektrolytische Geräte, die Wasserstoff und Sauerstoff nicht getrennt ausgeben, sondern als hoch-explosive Mischung von H2 und O2 im Volumenverhältnis 2:1 die auch als Knallgas oder Brown-Gas bezeichnet wird. Die Sauerstoff-Konzentration in der Atemluft zu erhöhen kann bei schweren Lungen-Defekten medizinisch sinnvoll oder notwendig sein, für gesunde Menschen spielt ein Beimischen von Sauerstoff mit bis zu 1 Liter je Minute vermutlich gar keine Rolle, da dadurch nicht auch unbedingt mehr Sauerstoff ins Blut gelangt.
Hier ist eine
sehr detaillierte englische Beschreibung von Methoden und Gerätetypen zum Inhalieren in Internet zu finden.
Beim Inhalieren von H2-Gas gelangt beim Atmen zusätzlich Wasserstoff in die Lunge und die Blutbahn, wodurch sich das H2-Gas schnell in allen gut durchbluteten Geweben verteilt. Das folgende Diagramm zeigt den H2-Gas-Anstieg beim Inhalieren von Luft, die mit 4 % H2-Gas angereichert wurde.
Gemessen wurde der H2-Gehalt: in Rot in den Arterien, in Blau in den Venen und in Grün der aus der Haut am Fuß wieder austretende H2-Gas als Gehalt in der direkten Umgebungsluft.

aus:
"Hydrogen(H2) treatment for acute erythymatous skin diseases. A report of 4 patients with safety data and a non-controlled feasibility study with H2 concentration measurement on two volunteers", National Library of Medicine
Wie aus den Kurven ersichtlich, wird nach ca. 15 Min. der höchste Wert von H2-Gas im Blut erreicht, der auch nach der Inhalation schnell wieder sinkt. In der Haut (grün) kommt der Effekt sehr viel später, verzögert und schwächer an.
Daher ist es bei Haut-Irritationen und Hautentzündungen viel effektiver über die Haut zu "inhalieren" (s.u.).
Meine Empfehlung ist daher mindestens 30 Minuten lang zu inhalieren, damit das H2-Gas überhaupt alle Bereich im Körper erreichen kann. Üblich sind Inhalatoren, die einen H2-Gasstrom 300 ml/min (je Person) abgeben können. Ich keine Studien mit Aussagen darüber Dosis genügt, um die volle gesundheitliche Wirkung zu entfalten. Solange der Sauerstoffgehalt der Atemluft noch ausreicht, gibt es vermutlich keine Überdosis an H2-Gas in der Atemluft, denn Kampftaucher im Zweiten Weltkrieg tauchten auch stundenlang mit einem Gasgemisch mit Wasserstoff anstelle von Helium, das nicht verfügbar war, ohne Nebenwirkungen zu spüren.
In einem Selbstversuch habe ich einmal über die Dauer von 8 Stunden 600 ml/min an H2-Gas über eine Nasenbrille inhaliert, um einmal eine deutliche Wirkung zu spüren. Die Wirkung war dann, dass ich mich nach den 8 Stunden körperlich sehr leicht und psychisch heiter-euphorisch berauscht gefühlt habe. Aber leider war diese schöne und eindeutige Wirkung bereits nach 5 Minuten ohne H2-Gas-Zufuhr wieder vollständig verschwunden. Vielleicht ist es also auch ein leichtes Antidepressiva?
Ich gehe davon aus, dass das Inhalieren von H2-Gas genauso wie das Trinken von H2-Wasser für eine bessere Burchblutung der feinsten Blutgefäße sorgt und besonders Entzündungen in und nahe der Lunge entgegenwirkt.
H2-Gas für die Augen und die Ohren
Es gibt auch eine Brille, mit der das H2-Gas über die Augen und die Ohren in den Körper gebracht werden kann. Dazu setzt man sich ein dicht am Kopf abschließende Brille auf, die mit H2-Gas geflutet wird, und steckt sich zusätzlich dicht abschließende Stöpsel in die Ohren, durch das H2-Gas in den Gehörgang gedrückt wird. Dafür wird ein Inhalator benötigt, der selbst auch etwas Druck erzeigen kann. Durch die Druckausgleichskanäle im Kopf (die Eustachische Röhren) werden dann die Nebenhöhlen gezielt mit H2-Gas durchspült, wenn diese nicht verstopft sind.
Für die Brille wird jedoch ein Inhalator benötigt, der selbst auch etwas Druck erzeigen kann.
Das ganze Set wird zur Entspannung und "Wellness" verkauft, weshalb die Brille auch noch verdunkelt und verspiegelt ist? Das ist für mich nicht nachvollziehbar, denn die Brille drückt im Gesicht und auf der Nase und die Stöpsel drücken in den Ohren. Und während man den leichten Überdruck im Ohr sehr bald nicht mehr wahrnimmt, stören die Ohrstöpsel dauerhaft und die stramme Brille hinterlässt Spuren auf der Haut. Gerade während ich das schreibe, habe ich die Brille auf, und die Tönung stört auch bei der Arbeit am Bildschirm. Die Brille ist vermutlich der typischen chinesischen Gesichtsform angepasst, und daher für mich zu klein und mit zu kurzen Gummis versehen, die am Kopf zu sehr spannen.


Bild 1: Die "Wellness"-Brille in Betrieb
Bild 2: Nach knapp einer Stunde am Kopf schmerzt die Brille und hinterlässt Druckstelle auf Stirn und Nase
Ich denke, diese Inhalationsbrille macht Sinn, wenn die Augen, Ohren oder die Nebenhöhlen entzündet sind. Was bei mir bisher noch nicht der Fall war. Die Brille ist für mich also nichts für Wellness, aber sollte ich mal Entzündungen in den Augen, Ohren oder den Nebenhöhlen haben, werde ich mal testen wie die Wirkung ist. Eine der besten Eigenschaften von H2-Gas im Körper ist ja gerade das Lindern von Entzündungserscheinungen.
Es ist auch möglich, mit den abdichtenden Ohrstöpseln auch nur über die Ohren zu inhalieren. Das habe ich mit 100, 200 und 300 ml/min an H2-Gas erprobt. Je nach Gasmenge spürt man im Ohr einen leichten Druck, wie beim Gasdruckausgleich beim Fliegen oder auf hohen Pass-Straßen. Das H2-Gas strömt dann über die feinen Luftdruck-Ausgleichskanäle vom Ohr in den Mund-Nasenraum.
Eine Studie weist auch auf die schützende Wirkung hin, wenn H2-Gas unmittelbar nach einer Lärmschädigung eine Stunde lang inhaliert wird. Dabei sollte das Inhalieren über die Ohren besonders am effektivsten sein, da so die Cochlea im Innenohr besonders schnell mit H2-Gas gesättigt werden kann.
Inhalieren von Wasserstoff über die Haut
Unsere Haut atmet auch und bringt Sauerstoff ins Blut. Wasserstoff kann sie noch viel leichter "einatmen".
Das ist Anwendungsmöglichkeit der Inhalatoren, die nicht so bekannt ist. Ich habe sie mir für meinen entzündeten Fuß ausgedacht, nachdem ich gelesen hatte, dass man früher auch die Abheilung von "offenen Beinen" mit H2-Gas unterstützt hat, indem man die Beine in einen Plastik-Sack gesteckt, und darin eine H2 Atmosphäre aufgebaut hat. Da H2-Gas ja entzündungshemmend wirkt und mit mehr H2-Gas im Blut auch die feinen Kapillaren besser durchblutet werden sollen, erscheint mir diese Anwendung sinnvoll, - auch wenn das jetzt nicht (mehr) Stand der Schulmedizin ist.
Das geht auch ganz einfach:
Fuß in einen Plastikbeutel stecken und Beutel oben möglichst faltenfrei mit einer Überschlagsfalte anlegen, oben mit einem Gummiband (das nicht zu stramm ist) abdichten, den Auslass-Schlauch des Inhalators in den Beutel stecken, Luft nach oben aus dem Beutel drücken, dann den Beutel wieder mit H2-Gas aus dem Inhalator "aufblasen" und so lange wie es angenehm ist am Fuß belassen. Der Inhalator muss nicht dauern laufen, nur ab und an mal 5 min anschalten. Wenn der Fuß schwitzt, helfen Strümpfe oder Socken, die das H2-Gas ja nicht behindern. Der obere Abschluss ist natürlich ohne Socken dichter.



Das brachte mich dann auch auf die Idee, dass es bei Haut-Angelegenheiten allgemein oder einfach zu gesundheitlichen Wellness auch hilfreich sein könnte in H2-Wasser zu baden! (hier beschreibe ich Geräte, um H2-Badewasser zu erzeugen)
Als ich mal Versuche mit MMS gemacht habe (also der Erzeugung von Chordioxid-Gas im Körper) wurde mir von dem "Zeug" immer wieder zu unvorhersehbaren Zeiten und Bedingungen "kotzübel". Am heftigsten, als ich mal einen Espresso getrunken hatte. In MMS baden, hat da deutlich besser und ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Inhalieren von Wasserstoff "unter Wasser"
So könnte man das Baden in H2-Badewasser nennen, denn auch unsere Haut "atmet".
Die Versuche mit dem Beutel am Fuß brachten mich dann auch auf die Idee, dass es allgemein bei Haut-Angelegenheiten, oder einfach für die gesundheitliche Wellness hilfreich sein könnte in H2-Wasser zu baden!
Als ich mal Versuche mit MMS gemacht habe (also der Erzeugung von Chordioxid-Gas im Körper) wurde mir von dem "Zeug" immer wieder mal zu unvorhersehbaren Zeiten und Bedingungen "kotzübel". Am heftigsten, als ich mal einen Espresso 2 Stunden nach MMS-Einnahme getrunken hatte. In MMS baden, hatte da deutlich besser und ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Bisher gibt es nur wenige und sehr teure Lösungen zur Herstellung von H2-Badewasser zu kaufen, die das Wasser bis nahe an die Sättigungsgrenze anreichern können. Viele der angebotenen Geräte erreichen nur einen Anreicherung von unter 1 ppm oder erreichen überhaupt keinen realistisch messbaren H2-Gehalt. Hier eine Übersicht dazu.
Tipps und Erfahrungen mit dem Baden in H2-Wasser
Das Baden in klarem, hoch angereicherten H2-Wasser hat eine sehr belebende Wirkung, die man vor allem merkt, wenn man das Wasser wieder verlässt. Ich habe von Anfang an immer 30 Minuten in 40 °C warmen Wasser gebadet, was schon alleine wegen der hohen Temperatur, die den Kreiskauf stark belastet, nicht empfohlen werden sollte. Als begeisterter Sauna-Gänger weiß ich aber, was ich mir zumuten kann und ich habe immer meinen Puls kontrolliert, dass er unter 120 bleibt und hatte meine Frau in Rufweite, falls der Kreislauf beim Aufstehen doch in die Knie gehen sollte. Genau so bin ich das Heiß-Baden auch noch aus der Corona-Zeit gewohnt, wo ich jede Corona-Attacke im Anfangsstadium durch ein solches Heißbad mit direkt anschließendem intensives Nach-schwitzen eingemummelt im Bett abgewendet habe.
Eine Badedauer von 30 Minuten halte ich für immer noch ideal, aber die Temperatur sollte so gewählt werden, dass man auch ohne H2-Anreicherung gerne so lange im Wasser bleibt, ohne Kreislaufprobleme zu bekommen. Wegen der belebenden Wirkung von Wasserstoff ist es aber ratsam erst einmal mit 10 Minuten zu beginnen, das Wasser zu verlassen und der Reaktion nachspüren, wie es dem Körper bekommt, bevor man weiter badet oder auch erst das nächste Mal länger zu baden. Mit einem H2-Gehalt um die 1,0 ppm bewegt man sich ja schon im medizinisch wirksamen Bereich. Für jeden sehr deutlich wahrnehmbar ist die Wirkung bei einem H2-Gas-Gehalt von 2 bis 3 ppm, insbesondere wenn während dem Baden auch noch H2-Gas inhaliert wird!
Auch direkt vor dem Schlafen ist das Baden nicht zu empfehlen, weil es so wach kann, wie Kaffee, den man noch nicht gewohnt ist, und wenn man aus dem Wasser kommt, kann sich die Haut auch vorübergehend so anfühlen, als würde sie summen, was aber schnell wieder vergeht.
Badezusätze, Temperatur und Badedauer
Ich bade am liebsten bei einer Wassertemperatur von ca. 38 °C, und diese Temperatur liegt auch den meisten meiner Versuche zugrunde. In kühlerem Wasser ist zu erwarten, dass die maximale H2-Anreicherung minimal höher ist, und das H2-Gas auch etwas langsamer wieder aus dem Wasser entweicht. Sehr warme Bäder strengen natürlich den Kreislauf generell an und der molekulare Wasserstoff hat zusätzlich den Effekt, dass die Adern in der Wärme noch etwas mehr erweitern und das Herz dadurch noch mehr zu leisten hat. Aber das Blut fließt so auch noch leichter durch die allerfeinsten Haut-Kapillaren.
Als Badedauer wird in einer der Studien für das Baden bei 39 °C bereits bei 10 min Dauer als effektiv angegeben. Ich persönlich empfinde 30 min Badedauer als optimal. Innerhalb der 30 in sinkt der H2-Gehalt ohne weiteres "boosten" aber bereits deutlich ab, beispielsweise von 1,1 ppm auf 0,7 ppm, und nach 2 Stunden habe ich nur noch 0,1 ppm im Badewasser gemessen. Für Badewasser, das auf 3 ppm aufgeladen wurde, habe ich den Langzeitabfall des H2-Gehalts und der Badewasser-Temperatur in dem folgenden Diagramm wiedergegeben.
Bei sehr langem Baden, oder wenn mehrere Personen nacheinander H2-Wellness in der Wanne machen wollen, empfiehlt es sich also das Badewasser so alle 30 min nochmal wieder 5 - 10 Minuten lang mit H2-Gas zu "boosten", oder sogar auch während des Badens das Wasser weiter umzupumpen und weiter mit H2-Gas anzureichern. Das Umpumpen wärmt zugleich auch noch das Wasser etwas zufolge der in das Wasser eingetragene mechanische Energie, die im Wärme gewandelt wird.
Das Diagramm zeigt, wie schnell sich das Wasser in meiner Wanne abkühlt und wie schnell dabei der H2-Gehalt sinkt. Innerhalb der ersten 30 Minuten sinkt der H2-Gehalt vermutlich deshalb schneller, weil noch feinste mit dem Auge nicht sichtbare Bläschen an die Oberfläche kommen und ausgasen.

Alle H2-Messwerte in ppm wurden mit JEUDAO®-Messtropfen ermittelt und die Ergebnisse mit dem ermittelten Eichfaktor 0,76 multipliziert.
Badezusätze, wie Creme- oder Schaumbäder, die den pH-Wert des Wassers nicht stark verändern, stören in kleinen Mengen nicht. Allerdings bewirken sie, genauso wie die Zugabe von H2-Gas selbst auch, dass der Systemdruck deutlich absinkt, was den erreichten Gehalt an H2-Gas im Wasser stark reduzieren kann. Andererseits kühlt das Badewasser durch den feinen Schaumteppich als Oberflächen-Isolierung vielleicht etwas langsamer ab, und weil die beim "Boosten" entstehenden feinen Bläschen ja selbst H2-Gas enthalten, tritt auch noch H2-Gas aus dem Schaumteppich von oben in das Badewasser, wenn der Gehalt an H2-Gas im Wasser noch unter 1,1 ppm liegt. Wird dagegen Wasser mit einem Gehalt von 3,4 ppm unter Zugabe vom Seife oder Schaumbad weiter geboostet, so sinkt der H2-Gehalt je nach H2-Gas-Zugabe sofort auf 2,1 ppm oder sogar nur 1,1 ppm. Man sollte den Zusatz also generell auf die Eignung hin testen und am besten zunächst mindestens 20 Minuten in klarem Wasser ohne Zusätze baden. Falls der Zusatz das H2-Gas aus dem Wasser treiben sollte, konnte es dann davor schon eine ausreichende Zeit lang auf die Haut einwirken.
Die Zugabe von ph-neutralem Badeschaum erzeugt einen Teppich feiner H2-Bläschen an der Oberfläche, scheinbar ohne den H2-Gehalt nennenswert zu beeinflussen. Badesalze scheinen dagegen den H2-Gehalt deutlich zu verringern. Der feine H2-Schaum lässt sich auch noch als Schönheits-Maske auf das Gesicht auftragen. (habe bisher nur Balea Crembad Milch & Honig vom Drogerie-Markt getestet).
Ohne Schaum kann man aber auch gut das Wasser über die geschlossenen Augen oder Lippen fließen lassen, indem man den Kopf ganz nach hinten oder vorne kippt. (Bei Augen-Entzündungen oder Herpes z.B.)
Ein Basensalz, das ebenso wie das H2-Badewasser die "Entsäuerung" des Körpers fördern soll, reduziert dagegen offenbar den H2-Gehalt im Wasser stark. Nach Zugabe von 1 gehäuften Esslöffel Basensalz auf 100 Liter Wasser, wodurch der pH-Wert des Wassers auf bis zu 9,5 erhöht werden soll, ist H2-Gehalt im Wasser meiner Messung nach innerhalb von 10 Min. von 1,0 ppm auf 0,7 ppm gesunken. Bei einem Bad mit 2.3 ppm H2-Gehalt zu Beginn, sank der Wert nach 30 Minuten sogar auf nur noch 0,4 ppm! Es ist allerdings auch möglich, dass dieser deutliche Abfall des Messwertes auch eine Reaktion der Messtropfen auf die zusätzlich im Wasser gelösten Stoffe ist, und der reale H2-Gehalt vielleicht sogar unverändert blieb.
Also, wenn Badezusätze verwendet werden sollen, kann es ratsam sein, diese erst nach ca. 20 Minuten mit ins Wasser zu mischen, um wenigstens anfangs noch etwas von der hohen Wasserstoff-Konzentration zu haben.
Diese Badezusätze hatte ich in ihrer Auswirkung auf den H2-Gehalt getestet: Balea Cremebad und Weleckes basisches Badesalz.
Das Badesalz besteht aus Backpulver (NaHCO3), Wasch-Soda (Na2CO3), Meer-Salz (NaCl), Speise-Salz (NaCl) und Kreide (CaCO3), mit esoterischen Spuren von unlöslichen Halbedelsteinen.
(gemäß Angaben s.o. auf der Packung; "sonderbarerweise" nur auf Englisch, und ja: Waschpulver und Salz sind vegan
)
Meine persönliche "H2-Therapie"
Mittlerweile bade ich auch bei laufender Pumpe, um das erreichte Maximum von mittlerweile über 3 ppm nach 30 Minuten aufrecht zu halten und für mich ist 38 °C die richtige Temperatur, also sehr warm. Das ist sehr anstrengend und ich muss danach sehr langsam aus der Wanne und dann schnell zum Liegen kommen und so lange liegen bleiben, bis der Puls sich wieder beruhigt hat (bin auch schon fast 70 Jahre alt).
Ich verwende einen Inhalator, der 2 mal 300 ml/min an H2-Gas, und 300 ml/min O2-Gas liefert. Zunächst lade das Wasser vor dem Baden ca. 30 Minuten mit 600 ml/min H2-Gas auf, und beim Baden läuft die Umwälzpumpe mit 300 ml/min H2-Gas weiter, wodurch auch das Wasser beim Baden warm bleibt. Die restlichen 300 ml/min H2 und 300 ml/min O2 atme ich zusammen über eine Nasenbrille beim Baden ein. Dabei atme ich sehr langsame ein, was durch den zusätzlichen Sauerstoff in der Atemluft leicht fällt, und sehr schnell wieder aus. Durch das langsame Einatmen wird auch die zugeführte Atemluft maximal mit H2-Gas angereichert und mein ganzer Körper sollte so beim Baden mit H2-Gas gesättigt werden.
Mit dieser sehr hohen Dosierung von molekularem Wasserstoff im Körper habe ich gute Erfahrungen gemacht und konnte keine nachteiligen Nebenwirkungen feststellen. Durch die hohe H2-Dosierung im Wasser heilt jetzt auch endlich ein juckendes Ekzem am Fuß ab, bei dem seit 17 Jahren alle Therapien und Salben keine Besserung bewirken konnten. (Natürlich kann das Abheilen noch andere Ursachen haben, aber es ist für mich zumindest ein starkes Indiz, für einen positiven Effekt des H2-Badens.)
Weil es auch meinen Augen guttut, kippe ich den Kopf längere Zeit so weit nach hinten, dass die Augen unter Wasser sind, und die Nase natürlich noch über Wasser bleibt. Auch da erst mal vorsichtig beginnen, da so auch der H2-Gehalt im Kopfbereich schneller ansteigen kann. Meine Frau hatte anfangs mal leichte Kopfschmerzen davon bekommen. Ähnlich könnte man auch die Mundpartie im Fall von Herpes untertauchen, womit ich als Testobjekt aber glücklicherweise nicht dienen kann.
Eine weitere Möglichkeit ist noch auf dem Wannenrand sitzen zu bleiben und das Wasser als Fußbad weiterzunutzen, was auch dem Kreislauf als Übergang zum Stehen und Abtrocknen guttut, oder auch bei Fußpilz oder Hautproblemen an den Füßen nur ein Fußbad in einer größeren Waschwanne zu nehmen. Mit kleinerer Wassermenge geht natürlich auch die Anreicherung mit der Pumpe sehr viel schneller und das Wasser muss nicht einmal warm sein.
Als "schwäbische" Familie sind wir inzwischen dazu übergegangen, so wie in Japan üblich, erst zu Duschen und dann nacheinander das klare, saubere H2-Badewasser zu nutzen, so wie beim Besuch einer Mineraltherme. Und ohne Badezusätze im Wasser kann man mit dem H2-Wasser noch den Garten gießen, was den Boden-Organismen sicher auch guttut ... und das Wasser-Sparen ist ja auch in wärmeren Regionen jetzt schon im Sommer angesagt. Dazu nutze ich an der großen "Bade-Maschine" den 20 m langen Schlauch in dem automatischen Aufroller ;-)
Meine Erkenntnisse aus Versuchen und der Optimierung von Geräten
Seit 2018 interessiere ich mich als ein "Hobby" für Trinkwasser, das künstlich mit Wasserstoff angereichert wird und für die gesundheitlichen Wirkungen von Wasserstoff-Gas.
Das Thema hat auch mein "Forscherinteresse" geweckt, nicht nur zu erkunden, welche Wirkung ein erhöhter H2-Gas-Durchsatz auf meine Gesundheit hat, sondern wie es mit einfachen, selbstgebauten Geräten möglich ist, hoch angereichertes H2-Wasser für den Hausgebrauch selbst herzustellen. Käufliche Geräte zur Herstellung von H2-Wasser sind in der Regel entweder sehr teuer, oder sind ihr Geld nicht wert (oder sogar beides zugleich).
Dazu als erstes gleich einen "Spoiler":
Meine Geräte und Methoden brauchen alle eine externe Quelle von Wasserstoff-Gas!
Anfänglich habe ich für meine Versuche H2-Gas aus einer großen Druck-Gasflasche (Leihflasche, 60 Liter unter 200 bar Druck) verwendet, was natürlich gar nichts für den Hausgebrauch ist. Mittlerweile verwende ich zur Gas-Gewinnung ein Gerät, das bi-destilliertes Wasser mit einer PEM-Zelle (Brennstoffzelle) in H2-Gas und O2-Gas aufspaltet.
Verkauft werden diese Geräte zum Inhalieren von H2-Gas. Im Prinzip kann auch eine H2-Booster-Flasche reine H2-Gas liefern, nur ist dort die Menge an H2-Gas je Minute so gering, dass es zum Aufladen meiner Geräte und Flaschen mit H2-Gas zu viel Geduld braucht. Inhalatoren liefern dagegen jetzt in 2025 meist zwischen 150 und 600 ml/min an hoch-reinem H2-Gas (ohne Fremdgase). Die größten Inhalatoren können sogar bis zu 2 Liter H2-Gas pro Minute. Sie brauchen dazu viel Strom (220V) und bi-destilliertes Wasser für Laboratorien (gewöhnliches destilliertes Wasser vom Baumarkt enthält immer noch ein wenig an Mineralien und Salzen und kann die Brennstoffzelle auf Dauer beeinträchtigen).
Zu diesen Themen habe ich Versuche gemacht und dabei etwas gelernt:
H2-Gas in druckloses Wasser "sprudeln" lassen
H2-Gas in Trinkwasser aus dem Wasserhahn "einwirbeln"
Testen, vergleichen und optimieren von H2-Booster-Flaschen
Verhalten von Überdruckventilen in Booster-Flaschen
Text kommt noch (Ergebnisse hier)
Messung des Wasserdrucks in geschlossenen Flaschen
Text kommt noch (Ergebnisse hier)
Herstellung von H2-Wasser mit reaktiven Mineralien
Text kommt noch (Hier steht schon was darüber)
Experimente mit den Methylenblau-H2-Messtropfen
Text kommt noch (Ergebnisse hier)
Bau von stationären Geräten für H2-Wasser nach dem "Willand-Prinzip"
Hier ist das kleine Unter-Tisch-Gerät beschrieben und hier das größere Wandgerät
Anreicherung von Badewasser mit H2-Gas
H2-Gas in druckloses Wasser "sprudeln" lassen
Meine ersten Versuche H2-Wasser zu erzeugen bestanden darin, eine Belüftungskeramik, wie sie für Aquarien zum Belüften des Fisch-Wassers verkauft wird, anstatt mit Luft, mit H2-Gas aus der Labor-Druckflasche zu betreiben. Damit sind die Blasen sehr fein. Steht mehr Gas zur Verfügung, funktioniert auch ein metallischer Luft-Ansaugfilter für Pressluftgeräte ganz gut. Heute wird so ein porös gesintertes Metall-Teil auch als "Diffusionsstab" verkauft.


Bild 1: Fruchtsaft wird mit H2 aus einem Inhalator aufgewertet
Bild 2: Dazu wird hier mit ein Luft-Ansaug-Filter für Pressluft aus gesinterten Metall-Kügelchen verwendet (gibt es auch als "Diffusionsstab" für H2-Wasser zu kaufen)
Erkenntnisse:
- Anfangs löst sich H2-Gas schnell und gut im Wasser, aber je näher der H2-Gehalt an die Sättigungsgrenze von 1,57 ppm kommt, umso mühsamer (zeitintensiver) wird die weitere Steigerung. Wenn das Wasser keinen höheren H2-Gehalt als 0,8 - 1,2 ppm erreichen soll, ist das eine geeignete Möglichkeit.
- Es geht bei dem Verfahren auch darum, andere im Wasser gelöste Gase mit dem "Besprudeln" aus dem Wasser auszutreiben. Bei Wasser, aus dem die "Fremdgase" vorher durch Abkochen oder Anlegen eines hohen Vakuums ausgetrieben wurden (entlüftetes Wasser), funktioniert dieses Verfahren schneller und vollständiger.
- Das Verfahren ist auf alle Flüssigkeiten anwendbar, z.B. auch auf Fruchtsäfte oder sogar Wein! Bei Flüssigkeiten mit Geschmack kann das H2-Gas auch den Geschmack leicht verändern. Zumeist schmeckt es mit dem H2 "weicher" und auch etwas weniger sauer (vermutlich durch die leicht anti-oxidative Wirkung von H2 ?).
- Die erforderliche Gasmenge (bzw. die Dauer des "Durchsprudelns"), um einen vergleichbaren Effekt zu erreichen, ist in offenen Gefäßen deutlich höher, als in geschlossenen Gefäßen, in denen ein Überdruck aufgebaut wird.

